
Ein halbes Jahr später geht es mit dem Flugzeug nach Nairobi. Eine freundliche Reiseleiterin holt alle Teilnehmer vom Flughafen vor Ort ab und eine kleine Stadtrundfahrt schließt sich an. Da kann man gleich die Sehenswürdigkeiten dieser afrikanischen Großstadt bewundern. Wer noch nie dort war, wird viel Fremdes entdecken. Aber der Standard im Hotel war doch europäisch.
Morgen früh geht es los zur Safari. Hier sind in den nördlichen Ausläufern der Serengeti viele Wildtiere im Sommer zu beobachten. Das Gebiet heißt Masai Mara und hat eine Fläche von über 1.500 km². Der Name, so berichtet der Reiseleiter, komme von dem Stamm der Massai, die hier in der Gegend leben. Die Masai Mara ist eine riesige Savanne. Hier gibt es neben Grasflächen vereinzelte Bäume und Baumgruppen sowie Sträucher. Wasserstellen und Flüsse sind im Sommer rar, aber vorhanden wie der Mara River, der auch zur Trockenzeit Wasser führt. Deshalb sind hier zu dieser Zeit die vielen Tiere anzutreffen. Das Gebiet liegt auf einer Höhe von über 1.500 m und deshalb ist es auch im Sommer nicht zu heiß.
Am nächsten Tag fahren wir früh los und sehen die ersten Löwen und Elefanten. Majestätisch schreiten sie durch die Steppe und holen sich die Blätter von den Bäumen. Genauso wie die Giraffenherde. Welch Wunder, dass es überhaupt noch Bäume hier gibt. Wir treffen wieder auf den Marafluß und sehen zahlreiche Krokodile. Irgendwo unterwegs liegt ein Kadaver und zahlreiche Geier lassen es sich schmecken. Unbeeindruckt von den Autos, die dicht vorbeifahren, lassen sie sich kaum stören. Erst als wir abseits halten und ein paar Hyänen kommen, flattern sie etwas beiseite.
Die Kurzsafari ist am dritten Tag mit einem Museumsbesuch für uns beendet und es geht weiter ans Meer. Aber die Eindrücke sind lang anhaltend und möchten von keinem Mitreisenden gemisst werden.