Netzspannung & Steckertyp – Uganda

Netzspannung.gif In Uganda wird der dreipolige G-Stecker verwendet. Dieser ist mit dem in Deutschland standardisierten zweipoligen C-Stecker nicht kompatibel.

Wer seine elektrischen Geräte mit in den Urlaub nach Uganda nehmen möchte, sollte daher einen Steckdosenadapter im Reisegepäck haben. In den größeren Städten des Landes hat man eventuell das Glück, in einem Elektrogeschäft einen Adapter zu finden, darauf verlassen sollte man sich jedoch besser nicht. Nur wenige Hotels in Uganda bieten ihren Gästen Steckdosenadapter als Leihgabe an. Ein Adapter sollte also auf jeden Fall auf die Liste fürs Reisegepäck.

Die Netzspannung in Uganda beträgt 240 Volt Wechselstrom bei einer Frequenz von 50 Hertz. Die Stromversorgung in Uganda ist allerdings sehr schlecht. Bis heute gibt es elektrischen Strom ausschließlich in den Städten des Landes. Aber auch dort ist das Stromnetz ineffizient und es kommt häufig zu längeren Ausfällen. Die Hotels in Uganda verfügen daher in der Regel über Generatoren, die mit Benzin oder anderen Brennstoffen betrieben werden und diese Ausfälle überbrücken. Strom ist Mangelware in Uganda. Wer in die ländlichen Regionen des Landes reisen möchte, darf mit diesem Luxus nicht rechnen und sollte unbedingt eine Taschenlampe im Gepäck haben.

Energie wird in Uganda aktuell fast ausschließlich in Wasserkraftwerken produziert. Der Bedarf an Energie wird dadurch allerdings nur unzureichend gedeckt, was sich besonders für die aufstrebende Wirtschaft des Landes extrem negativ auswirkt. Seit einigen Jahren ist die Regierung von Uganda vermehrt darum bemüht, die Energieversorgung im Land zu verbessern. Vor allem in die Solarenergie werden große Hoffnungen gesetzt. Es gibt aktuell zahlreiche internationale Organisationen – darunter auch die deutsche GTZ – die Projekte in Uganda betreiben, die die Energieversorgung mit Hilfe der Solartechnik ausweiten und verbessern wollten.

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