Nationalparks – Botswana

Nationalparks.gifBotswana hat einige der faszinierendsten Nationalparks in ganz Afrika zu bieten. Es gibt dort sogar ein eigenes Ministerium, das sich um den Erhalt der Schutzgebiete kümmert, das „Department of Wildlife and National Parks“.

Durch seine geographische Lage trifft man in Botswana besonders auf die großen Wildtiere des schwarzen Kontinents. Der älteste und bekannteste Nationalpark in Botswana ist der Chobe-Nationalpark. Er grenzt an Angola und zeichnet sich vor allem durch seine offene Savannenlandschaft aus, die den Park optimal für Safaris machen. Der Park selbst wird von Besuchern vor allem wegen seiner großen Büffel- und Elefantenherden geschätzt. Diese Tiere, die zu den Big-Five Afrikas gehören, können hier besonders gut beobachtet werden.

Ein weiterer beeindruckender Park in einer ganz anderen geografischen Lage ist der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark, der ein Teil des Gemsbok-Nationalparks ist. Er liegt in der Kalahari-Wüste und beeindruckt durch eine große Anzahl verschiedener Tierarten. Unter anderem kann sich der Park über einen großen Bestand an Löwen erfreuen. Auch findet man hier die sehr selten gewordene Oryxantilope. Im trockenen Wüstenklima gedeihen hier außerdem sehr viele endemisch vorkommende Pflanzenarten. Mit ihren oft dicken oder dornigen grünen Blättern, bilden sie einen scharfen Kontrast zum intensiven Rot des Wüstenbodens.

Erwähnenswert für Botswana ist außerdem der Nationalpark im Okavango-Delta. Durch den großen Wasserreichtum hat sich hier im Herzen Afrikas ein ganz eigenes Ökosystem gebildet. Hier lassen sich viele Großwildarten wie Elefanten und Büffel, aber auch eine Vielzahl von Vögeln und anderen kleineren Tieren beobachten.

Nördlich des Makgadikgadi-Salzpfannen Systems im Nordwesten von Botswana liegt der Nxai-Pans-Nationalpark. Obwohl dieses Gebiet für den Tourismus bis heute relativ unbedeutend ist, kann man auch hier faszinierende Entdeckungen machen, wie zum Beispiel eine Gruppe uralter Affenbrotbäume. Die über 20 m hohen Bäume dienten in der Geschichte schon vielen Künstlern und Naturliebhabern als Motiv, unter anderem John Thomas Baines 1862 (der die über tausend Jahre alten Bäume als Erster malte) und Prince Charles, der diesen Ort bereits mehrmals besucht hat. Zur Geschichte dieses Nationalparks lässt sich außerdem sagen, dass der Park ein ehemaliges Siedlungsgebiet der San ist, der Ureinwohner von Botswana.

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