Gesundheit – Ruanda

Gesundheit.gif Eine medizinische Versorgung ist in Ruanda nur begrenzt gewährleistet.

Man sollte vor dem Urlaub in jedem Fall eine umfassende Auslandskrankenversicherung abschließen, die eine Rückholoption im Notfall beinhaltet. Darüber hinaus wird empfohlen, eine gut ausgestattete Reiseapotheke im Gepäck zu haben, da auch Medikamente in Ruanda häufig Mangelware sind.

Die Krankenhäuser in Ruanda sind im Allgemeinen sehr schlecht ausgestattet. Die Behandlungsmöglichkeiten sind mit denen in Europa nicht zu vergleichen. Es fehlt nicht nur an technischen Geräten und Medikamenten, sondern vor allem auch an gut ausgebildeten Ärzten. Die beste medizinische Versorgung erhält man in der Hauptstadt Kigali. In vielen ländlichen Gebieten von Ruanda ist eine unmittelbare medizinische Behandlung nicht gewährleistet.

Impfungen

Obligatorisch für die Einreise nach Ruanda ist eine Gelbfieberimpfung. Darüber hinaus sind die in Deutschland gängigen Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio ausreichend. Bei längeren Aufenthalten in Ruanda sollte man außerdem Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und B, Tollwut und Meningokokken in Erwägung ziehen. In diesem Fall empfiehlt sich eine Beratung durch einen erfahrenen Tropenmediziner.

Malaria

Ruanda ist Malariagebiet. Im ganzen Land besteht ganzjährig das Risiko, sich durch einen Mückenstich mit Malara zu infizieren. Besonders hoch ist die Gefahr während der Regenzeiten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher eine medikamentöse Prophylaxe. Über die verschiedenen Präparate sollte man sich ausführlich von einem Tropenmediziner beraten lassen, da die Nebenwirkungen zum Teil recht umfangreich sein können. Zusätzlich zur Prophylaxe, oder gegebenenfalls alternativ dazu, kann man sich durch das Tragen heller und möglichst körperbedeckender Kleidung vor den Mückenstichen schützen. Daneben gibt es eine Vielzahl an Sprays und Lotionen, die ebenfalls einen wirksamen Schutz darstellen.

Durchfallerkrankungen

Durchfallerkrankungen kommen bei Touristen in Ruanda recht häufig vor. Es ist daher wichtig, besonders im Umgang mit Lebensmitteln auf eine gute Hygiene zu achten. Fleisch sollte man nur essen, wenn es gut durchgebraten ist, Obst und Gemüse sollte wenn möglich geschält werden. Auch beim Trinkwasser ist es ratsam, auf eine sichere Herkunft zu achten. Das trinken von Leitungswasser sollte man in Ruanda gänzlich vermeiden.

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