Detailinformation – Sao Tome und Principe

Detailinformation.gif Sao Tome & Principe liegt im Atlantischen Ozean im Golf von Guinea. Die Inseln befinden sich etwa 200 km vor der afrikanischen Westküste.

Der südlichste Punkt von Sao Tome & Principe reicht bis zum Äquator. Das Klima auf den Inseln ist daher tropisch wechselfeucht mit einer Regenzeit und einer Trockenzeit.

Der kleine Inselstaat Sao Tome & Principe erstreckt sich über eine Fläche von nur 1.001 km². Sao Tome ist mit einer Länge von 48 km und einer Breite von 32 km die größere der beiden Inseln. Principe ist nur 16 km lang und 6 km breit. Beide Inseln sind durch vulkanische Aktivität entstanden, weshalb sie im Zentrum sehr gebirgig sind. Die höchste Erhebung des Inselstaates ist mit 2.024 m der Pico de Sao Tome.

Bevölkerung

Auf Sao Tome & Principe leben insgesamt rund 170.000 Menschen, wobei nur knapp 10 % der Bevölkerung auf der kleineren Insel Principe ansässig sind. Allein in der Hauptstadt Sao Tome auf der gleichnamigen Insel leben etwa 60.000 Menschen. Die Amtssprache auf Sao Tome & Principe ist Portugiesisch, gesprochen werden jedoch hauptsächlich kreolische Sprachen wie Saotomense, Principense und Angolar. Das Christentum ist auf Sao Tome & Principe weit verbreitet. 80 % der Bevölkerung bekennen sich zum katholischen Glauben. Daneben gibt es kleinere Gruppen von Protestanten und Anhängern animistischer Glaubensrichtungen.

Geschichte

Die Insel Sao Tomé wurde Ende des Jahres 1471 von dem portugiesischen Seefahrer Joao de Santarem entdeckt und nur wenige Wochen später auch das benachbarte Principe, das bis 1502 allerdings Santo Antonio genannt wurde. Die Portugiesen gründeten auf den Inseln in den folgenden Jahren eine Niederlassung und Sao Tome & Principe wurde zu einem der wichtigsten Umschlagplätze des Sklavenhandels. Daneben wurde auf den Inseln intensive Plantagenwirtschaft betrieben, mit Zuckerrohr, Kaffee und ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch Kakao. Im Juli 1975 erlangte Sao Tome & Principe seine Unabhängigkeit von Portugal. Bis heute basiert die Wirtschaft des kleinen Inselstaates hauptsächlich auf den Exporten von Kakao.

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