Verkehr – Sudan

Verkehr.gif Wenn sie in die Nähe der Krisenregionen reisen wollen, so benötigen sie eine offizielle Reisegenehmigung, welche sie beim Tourismusministerium erhalten. Für welche Regionen sie diese Genehmigung benötigen, verändert sich je nach Sicherheitslage.

Für die nördliche Region und den Weg nach Äthiopien wurde zuletzt offiziell keine Genehmigung mehr benötigt. Dafür aber für Reisen in die Nähe von Darfur, die Grenzregion zu Eritrea und im südlichen Kordofan. Auch in anderen Landesteilen kann es passieren, dass die Polizei oder andere Sicherheitskräfte eine Reisegenehmigung verlangen, die Infos aus Sudan sind hier uneinheitlich.

Mit dem Zug durch den Sudan

Für die Größe des Landes ist die Anzahl an Zugverbindungen leider äußerst dürftig. Es gibt lediglich eine Zugstrecke zwischen Wadi Halfa und Khartum sowie eine Verbindung zwischen Khartum und Port Sudan.

Der Zug in Wadi Halfa fährt einmal die Woche. Meistens fährt er kurz nachdem die Fähre aus Aswan dort angekommen ist. Kurz bedeutet in diesem Falle, einige Stunden bis Tage danach. Für gewöhnlich bekommt man es rechtzeitig mit, da dann das ganze Dorf in Bewegung gerät. Die Fahrt dauert etwa 50 Stunden.

Aber auch diese Angabe ist nur auf ca. 20 Stunden genau – es kann durchaus auch 70 Stunden dauern, je nachdem viele Stopps auf dem Weg eingelegt werden (gewollt und ungewollt). Nehmen sie auf jeden Fall ausreichend zu Trinken mit, da es schwierig ist, unterwegs frisches Wasser zu kaufen. Snacks können sie an den Haltestellen vom Zugfenster aus besorgen.

Mit dem Auto durch den Sudan

Nur die wichtigsten Verbindungsstraßen im Sudan sind asphaltiert. Der gesamte Rest des Straßennetzes besteht aus Sand- und Schotterpisten. Ein Geländewagen ist daher auf jeden Fall zu empfehlen. Entlang der Straße gibt es immer wieder Straßensperren, an denen die Fahrzeuge kontrolliert werden.

Wenn sie von Wadi Halfa aus in den Sudan einreisen, können sie von dem Highway profitieren, den die Chinesen vor Kurzem zwischen Khartum, Dongola und Wadi Halfa gebaut haben. Über 900 Kilometer davon sind geteert.

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