Nationalparks – Lesotho

Nationalparks.gif Lesotho trägt den Beinamen „Königreich im Himmel“ nicht zu Unrecht. Die faszinierende Berglandschaft liegt wie eine Insel in der Mitte Südafrikas.

Es präsentiert seinen Besuchern eine großartige Gebirgskulisse, endlose Wanderwege und die Chance, entlegene Gebiete auf Basotho-Ponys zu erkunden. In Lesotho gibt es neben mehreren Naturreservaten zwei Nationalparks.

Zum einen den Tsehlanyane Nationalpark, der etwas südlich von Butha-Buthe im Landesinneren liegt. Er beherbergt über 4.000 verschiedene Pflanzenarten, die teilweise sehr selten sind. Auch viele unbekannte Pflanzenarten werden hier noch vermutet. Der dichte Chi-Chi Wald lädt zum Wandern, Picknicken oder Campen ein, die umliegenden Flussufer sind mit Bergbambus bewachsen.

Daneben gibt es in dem geschützten Gebiet verschiedene Antilopenarten, und Pavianherden – vor denen man sich beim Campen etwas in acht nehmen sollte. Es ist zum Beispiel nicht ratsam Essen offen oder im Zelt liegen zu lassen, da Paviane auch Zelte problemlos aufbekommen.

Zum anderen gibt es den Sehlabathebe Nationalpark. Er ist 65 km² groß und befindet sich im Südostzipfel Lesothos auf rund 2.400 Metern Höhe mit den höchsten Sandsteinformationen im südlichen Afrika. Das feuchte Klima macht eine üppige Vegetation verschiedenster Pflanzen möglich. Am häufigsten können Besucher die Rehantilopen des Landes bestaunen. Durch die Auflösung der Parkzäune zwischen dem Sehlabathebe Nationalpark und dem Ukhahlamba Drakensberg Nationalpark in Südafrika ist ein grenzübergreifender Park entstanden.

Aber auch außerhalb der Nationalparks besticht Lesotho mit seiner beeindruckenden Natur. Die Berglandschaft lässt sich auf vielfältige Weise erkunden. Es werden Motorradtouren angeboten (mit Enduros für Anfänger und Fortgeschrittene), Geländewagentouren oder etwas natürlichere Varianten wie Pferderitte durch die Gebirgslandschaft entlang wilder Bergbäche und geführte Wanderungen.

Das Department of Tourism bietet beispielsweise Touren an, bei denen ihnen ein erfahrener Guide zur Seite gestellt wird, sie anschließend mit dem Helikopter in ein abgelegenes Dorf geflogen werden und sie von dort aus dann in die Zivilisation zurück wandern. Geschlafen wird dabei in kleinen Dörfern, die weit ab von dem Leben der Großstädte sind.

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