Sehenswürdigkeiten – Sudan

Sehenswuerdigkeiten.gif Wenn sie durch den Sudan reisen, dann sollten sie sich ein besonderes Naturschauspiel nicht entgehen lassen: In Khartum fließen der Weiße und der Blaue Nil zusammen. Am besten kann man das Farbenschauspiel von der White Nile Bridge bewundern.

Die beiden Oberläufe vermischen sich zu einem breiten Strom, der sich bis zum Mittelmeer schlängelt und für viele Millionen Menschen eine wichtige Lebensader ist. Wenn sie von der White Nile Bridge im Sudan Fotos von diesem Naturschauspiel machen wollen, müssen sie vorher unbedingt eine Erlaubnis beim Ministry of Tourism and National Heritage einholen. Diese Erlaubnis benötigt man generell, wenn man im Sudan Fotos oder Filme machen will.

Selbst mit dieser Erlaubnis ist allerdings Vorsicht geboten, da es verboten ist, militärische und wichtige staatliche Einrichtungen zu fotografieren. Dazu zählen unter anderem auch Brücken, weshalb auch Fälle bekannt sind, in denen Touristen mit einer Genehmigung beim Fotografieren auf der White Nile Bridge dennoch Probleme mit den Behörden hatten.

Ebenfalls sehr spannend zu beobachten sind die Gebetsrituale der Sufis in Khartum. Sufis sind muslimische Mystiker, die sich zur Anbetung Allahs in Trance tanzen. Bekannt sind sie auch als „tanzende Derwische“. Diese Zeremonie findet jeden Freitag an der Hamed el-Nil statt. So faszinierend und schön dieses Ritual auch wirkt, sollten sie dieser religiösen Zeremonie den entsprechenden Respekt entgegenbringen und auf Bilder verzichten.

Ein Höhepunkt des Sudan sind die Pyramidenfelder bei Begrawiya. Sie sind im Vergleich zu ihren „großen Brüdern“ in Ägypten kaum bekannt, da sie nicht ganz so hoch gebaut sind. Doch die Atmosphäre, die dort herrscht, ist unvergleichbar: Zwischen unendlich weiten Sanddünen finden sie sich plötzlich in einer zeitlosen und mystischen Umgebung wieder.

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Die Pyramiden wurden zwischen 592 v. Christus und 350 n. Christus errichtet und sind auch heute noch frei zugänglich. Viele Fresken an den Wänden sind bis heute nicht entziffert und zeugen von der einstigen Größe des Kusch-Reiches. Insgesamt gibt es im Sudan über 200 Pyramiden und somit weit mehr als in Ägypten. Die Pyramidenfelder von Meroe, Naqa und Musawarat liegen mit dem Auto etwa 2,5 Studen nördlich von Khartum.

In der nächsten Nähe von der Stadt Dongola finden Touristen die herrlichen Überreste des Temple of Kawa. Die wunderschönen Ruinen sind eine herrliche Fotovorlage und in jedem Fall sehenswert.

Auch dürfen Sie bei einem Urlaub im Sudan nicht vergessen, das Rote Meer zu besuchen. Das Wasser ist glasklar und unter Wasser warten unberührte Korallenriffe darauf, entdeckt zu werden.

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Dort gibt es seltene Haiarten und auch die sanften Manta-Rochen können Sie mit etwas Glück treffen. Doch der große Vorteil an den Tauchgründen im Sudan ist, dass diese noch nicht so von Touristen überlaufen sind, wie beispielsweise die in Ägypten.

Außer dieser Auswahl an Sehenswürdigkeiten gibt es im Sudan noch viel zu entdecken. Allein schon die Weite und Größe des Landes lässt sich auf Bildern vom Sudan nur schwer einfangen und muss vor Ort gefühlt werden.

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