Verkehr – Burundi

Verkehr.gifDie Infrastruktur in Burundi ist relativ gut, zumindest was das Straßennetz betrifft. Die Hauptverkehrsstraßen sind asphaltiert, es ist also problemlos möglich von Stadt zu Stadt zu gelangen.

Allerdings sind nicht alle Straßen in Burundi gut ausgebaut, vor allem in den ländlichen Gebieten sind die Straßen heute noch meistens unbefestigt. Während der Regenzeit sind viele davon oft gar nicht befahrbar. Wer die Hauptverkehrsstraßen verlässt, sollte also ein entsprechend ausgestattetes Auto haben.

Achtung, wer ein Auto mieten möchte, sollte sich das Fahrzeug vor der Fahrt gut anschauen, da die Wartung in den Autovermietungen nicht selten zu wünschen übrig lässt. Wer in Burundi fahren möchte, muss sich außerdem auf einen leicht chaotischen Verkehr einstellen, besonders in den Städten. Manche beschreiben das Fahrverhalten der Einwohner gar als unberechenbar. In der Nacht wird generell davon abgeraten, mit dem Auto unterwegs zu sein. Besonders im Landesinneren kommt es bei Dunkelheit häufiger zu Überfällen.

Richtige Linienbusse gibt es nur in der Hauptstadt Bujumbura und Umgebung. Die Einwohner von Burundi nutzen in der Regel die Minibustaxis als Transportmittel. Diese Taxis findet man an bestimmten Sammelstellen, häufig in der Nähe von Märkten. Sie fahren los, wenn das Fahrzeug voll ist, was aber meistens nicht lange dauert. Die Sammelstellen sind oft sehr unübersichtlich und es ist nicht immer leicht das richtige Taxi zu finden. Trotzdem sind die Minibusse eine günstige und interessante Möglichkeit in Burundi kurze aber auch lange Strecken zurückzulegen.

Wer einen Abstecher in die Demokratische Republik Kongo machen möchte, kann das mit einer netten Schifffahrt über den Tanganjikasee verbinden. Von Bujumbura aus gibt es regelmäßig Fährverbindungen nach Kigoma.

Ein Schienennetz hat das kleine Binnenland Burundi bis heute nicht. Auch einen Flugverkehr innerhalb des Landes gibt es nicht, denn der einzige Flughafen befindet sich in Bujumbura. Man muss sich bei einer Reise nach Burundi also auf die Straßen des Landes verlassen.

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