Verkehr – Guinea-Bissau

Verkehr.gif Es gibt etwa 3.500 Kilometer an Straßen in Guinea-Bissau. Davon sind allerdings weniger als 1.000 Kilometer befestigt.

Mit dem Auto in Guinea-Bissau

Wenn sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind, empfiehlt es sich vor der Reise eine möglichst genaue Karte von Guinea-Bissau anzuschaffen, da die Ausschilderung im Land quasi nicht existent ist. Informieren sie sich besonders nach Regenfällen, ob ihre geplante Route noch passierbar ist. Da es in den Grenzregionen immer wieder zu Aktivitäten von Rebellen kommt, ist es ratsam, vor einer Reise in diese Gebiete Guinea-Bissaus News über die Sicherheitslage einzuholen.

Vermeiden sie unbedingt Fahrten bei Nacht, da der Zustand der Straßen und nachtaktive wilde Tiere, die die Fahrbahn überqueren schnell zu schweren Unfällen führen können.

Laut Gesetz darf man in Guinea-Bissau übrigens bis zu dem unglaublichen Wert von 2,5 Promille ein Kraftfahrzeug lenken. Wie diese Regelung in der Realität allerdings umgesetzt wird, ist dem Autor nicht bekannt.

Fähren in Guinea-Bissau

Internationale Fährverbindungen nach und aus dem Land gibt es zwar bisher nicht, dafür gibt es aber etliche Fähren, die die vorgelagerten Inseln mit dem Festland verbinden. Ihre Fahrzeiten sind aufgrund des Wasserstandes abhängig von den Gezeiten.

Man hat die Wahl zwischen günstigen, aber etwas unsicher anmutenden kleinen "canoas" oder modernen Fähren, die von den französischen Hotelbesitzern auf den Inseln betrieben werden. Seit 2007 verkehrt auch eine Fähre zwischen Bissau und Bubaque.

Eisenbahn in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau verfügt über kein Schienennetz, weshalb man entweder mit dem eigenen Auto, mit einem Taxi oder Minibussen von Stadt zu Stadt über Land reisen muss.

Busse und Taxen in Guinea-Bissau

Innerhalb der Städte Guinea-Bissaus verbinden Minibusse, die "toca-toca" genannt werden, die einzelnen Stadtteile. Es gibt auch normale Taxen. Zwischen einzelnen Städten in Guinea-Bissau verkehren "sept-places" (siebensitzige Peugots) und "candongas" (etwas größere Minibusse). Das Reisen mit den "sept-places" ist angenehmer, diese fahren zumeist aber schon sehr früh am Morgen los, sobald sie voll besetzt sind (gegen sechs bis spätestens sieben Uhr morgens).

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