Essen & Trinken – Simbabwe

EssenTrinken.gif Das landestypische Gericht in der Republik Simbabwe ist definitiv „Sadza“. Es ist ein Brei aus Maismehl, der in vielen afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel für weite Teile der Bevölkerung dient.

Sadza ist ähnlich der Polenta und ist in Ostafrika unter dem Namen Ugali, in Malawi und Sambia als „Nsima“ sowie in Namibia als „Pap“ bekannt.

Wenn sie ihre afrikanischen Gastgeber beeindrucken wollen, können sie versuchen, die Sadza ebenfalls mit den Händen zu essen. Dazu benutzen sie die rechte Hand – die linke Hand ist für Aufgaben der Hygiene reserviert – und formen mit ihr ein kleines Bällchen in der Größe eines Tischtennisballs. In diesen drücken sie mit dem Daumen eine kleine Vertiefung, mit der sie dann das Gemüse „schaufeln“ können.

Zu Sadza wird in der Regel in Simbabwe ein einfacher Eintopf gereicht, der an Festtagen oder bei reicheren Familien mit Fleisch angereichert wird. Das Essen ist äußerst preisgünstig und sehr sättigend.

Ein Großteil der Landwirtschaft in Simbabwe ist mittlerweile auf Subsistenzwirtschaft ausgerichtet, das heißt, es werden nur noch Produkte für den eigenen Bedarf angebaut. Dazu gehören der Mais und das Gemüse für die Sadza. Aufgrund der gescheiterten Landreform in Simbabwe ist die exportorientierte Landwirtschaft in Simbabwe mittlerweile fast komplett zum Erliegen gekommen.

Trinken in Simbabwe

Aufgrund der immer wieder auftretenden Choleraepidemien in Simbabwe (nicht Colera oder Kolera) ist eine erhöhte Vorsicht beim Konsum von Wasser und anderen Lebensmitteln in Simbabwe geboten.

Trinken sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs und achten sie bei Flaschenwasser darauf, dass die Flaschen noch originalversiegelt sind. Es gibt immer wieder Händler, die gebrauchte Flaschen mit Leitungswasser auffüllen und verkaufen – dieses Wasser ist in der Regel mit Krankheitserregern verseucht.

Es gibt außerdem in Simbabwe verschiedene Biersorten zu kaufen, die dem deutschen Lager-Bier entsprechen. Wenn sie mutig sind, können sie auch das einheimische „Bier“ probieren, das sich „Chibuku“ nennt. Es entspricht vermutlich nichts, was sie außerhalb von Afrika schon einmal getrunken haben. Die Konsistenz ist zähflüssig und milchig und der Geschmack sehr eigen.

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