Tipps für die Zusammenstellung der richtigen Afrika Reiseapotheke

Afrika gehört zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt. Hier wo die unendliche Weite des afrikanischen Kontinents mit seiner kulturellen Vielfalt und seinen wilden Tieren jeden sofort in eine fremde, mystische Welt entführt. Sicherlich ist eine Reise nach Afrika ein einzigartiges Erlebnis. Allerdings dürfen die gesundheitlichen Gefahren, die es in den Ländern Afrikas gibt nicht vergessen werden. Daher sollte die Reiseapotheke entsprechend gut ausgestattet sein.

ReiseapothekeAfrika gehört zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt. Hier wo die unendliche Weite des afrikanischen Kontinents mit seiner kulturellen Vielfalt und seinen wilden Tieren jeden sofort in eine fremde, mystische Welt entführt. Sicherlich ist eine Reise nach Afrika ein einzigartiges Erlebnis. Allerdings dürfen die gesundheitlichen Gefahren, die es in den Ländern Afrikas gibt nicht vergessen werden. Daher sollte die Reiseapotheke entsprechend gut ausgestattet sein.

Magen-Darmprobleme wegen hygienischer Mängel
Sowohl die hygienischen Standards als auch die medizinische Versorgung sind in Afrika eher mangelhaft. Daher leiden Touristen insbesondere zu Reisebeginn an Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und teilweise sogar Fieber. Diese Art von Erkrankung wird als sogenannte Reisediarrhoe bezeichnet. Normalerweise ist der Verlauf Diarrhoe harmlos und klingt bereits nach wenigen Tagen problemlos ab.

Lässt sich eine Reisediarrhoe verhindern?
Eine Magen-Darmerkrankung kann verhindert werden, wenn folgende grundlegende Dinge beachtet werden:

  1. kein ungeschältes Obst, rohes Fleisch oder rohen Fisch essen
  2. Lebensmittel immer vor dem Verzehr kochen, braten oder grillen
  3. Leitungswasser, Eiswürfel und Speiseeis meiden
  4. Darauf achten, dass die Milch pasteurisiert ist
  5. Wasser nur aus gekauften verschlossenen Plastikflaschen trinken (gilt auch fürs Zähneputzen)

TIPP: Es ist ratsam immer ein antibakterielles Gel wie zum Beispiel Dettolhygiene oder eine Lotion griffbereit zu haben. Regelmäßiges desinfizieren der Hände sowie des Essbestecks kann Magen-Darm-Infektionen wirkungsvoll verhindern.

Außerdem sollte sich in jeder Afrika-Reise-Apotheke ein Mittel gegen Reisedurchfall wie beispielsweise Enteroberne befinden. Zudem ist es wichtig den bei einer Durchfallerkrankung meist auftretenden Wasserverlust durch Flüssigkeit und Elektrolyte wie Normhydal auszugleichen.

Mittel gegen Übelkeit nicht vergessen!
Auf jeder Reise sollte immer ein Mittel gegen Übelkeit beziehungsweise Reisekrankheit (wie z.B. Vomex oder das Kaugummi Superpep) mitgenommen werden. Egal um welches Mittel es sich handelt, es sollte leicht verträglich und vor allem schnell wirksam sein.

Was tun, bei kleineren Verletzungen?
Gerade in Afrika, wo so manche Safari in weit abgelegene Teile des Landes geht, kann es zu kleineren Verletzungen kommen. In diesem Fall sollte möglichst alles für eine Wundbehandlung zur Verfügung stehen. Zur Grundausstattung der Wundbehandlung gehören:
1. Desinfektionsmittel
2. Ein Breitband-Mikrobizid wie Betaisadona
3. Pflaster und Verbandszeug (steriler Wundverband, Vliesstoffkompressen, Fixierklebeband), Schere.

Gehören auch Schmerzmittel in die Reise-Apotheke?
Ein gutes Schmerzmittel darf bei einer Reise prinzipiell nicht fehlen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Medikamente handelt, das schmerzlindernd, fiebersenkend (Paracetamol) sowie entzündungshemmend (Ibuprofen) wirkt.

TIPP: Sollte die Reise in afrikanische Gebiete gehen, in denen das gefährliche Malaria-oder Denquefieber herrscht, sollte möglichst auf Schmerzmittel verzichtet werden, die den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthalten. Dieser Inhaltsstoff , der unter anderem in Aspirin und Tomapyrin vorkommt, kann unter Umständen die Erkrankung verschlimmern.

Gibt es einen Schutz vor Malaria beziehungsweise dem Denquefieber?
Mittlerweile gibt es einige wirksame Malariaprophylaxen wie das Medikament Malarone. Doch welches Mittel jetzt das individuell passende ist, kann nur ein Arzt entscheiden. Beim Denquefieber hingegen sieht das anders aus. Hier gibt es bisher noch keine entsprechende Impfung und auch kein wirksames Medikament. Aber, sowohl das Malaria-als auch das Denquefieber wird durch Mückenstiche übertragen. Hier kann einiges getan werden, um einen Mückenstich zu verhindern.

Schutz vor Mückenstiche
Zunächst sollte die Haut mit heller, nicht zu eng anliegender Kleidung bedeckt werden. Zudem hat sich das imprägnieren der Kleidung mit einem Repellent bewährt, wie es unter anderem von Nobite angeboten wird. Außerdem sollten die freien Hautstellen mit Insektenspray (z.B. Antibrumm, Nobite, Autan) vorsorglich behandelt werden.

Ist es ratsam Antibiotika mitzunehmen?
Experten raten dazu ein antibiotisches Medikament mit nach Afrika zu nehmen. Da Antibiotika in Deutschland immer verschreibungspflichtig sind, muss der Hausarzt aufgesucht werden. Der wird, je nachdem welcher Teil von Afrika bereist wird, das passende antibiotische Mittel auswählen und verschreiben. Im Internet gibt es Apotheken-Portale wie Europa Apotheek, die die Möglichkeit bieten, Rezepte direkt online einzureichen und die richtige Medikamente zu bestellen.

Speziell bei Reisen nach Afrika ist eine gute Reise-Apotheke unverzichtbar. So gerüstet, steht dem einzigartigen Erlebnis Afrika nichts mehr entgegen.

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