Sehenswürdigkeiten – Guinea

Sehenswuerdigkeiten.gif In Guinea gibt es eine Menge verschiedener Sehenswürdigkeiten für sie zu entdecken. Nicht nur an der Bilderbuchküste und in der Hauptstadt Guineas, sondern auch im Hinterland.

In der Hauptstadt Conakry

Die Hauptstadt Guineas war einst ein kleines Fischerdorf, heute ist sie die größte Stadt des Landes. Zu sehen gibt es hier zum Beispiel das Nationalmuseum, in dem afrikanische Kunstobjekte wie Masken aus dem ganzen Land ausgestellt sind. Außerdem ist der Markt der Hauptstadt einen Besuch wert, da man hier das geschäftige Treiben bestaunen kann und sich von den vielen Fremden Gerüchen, Geräuschen und Anblicken inspirieren lassen kann.

In Conakry steht auch eine der Faysal Moschee, die eine der größten Moscheen des westlichen Afrikas ist. In direkter Nähe befindet sich auch der botanische Garten der Hauptstadt. Begibt man sich von hier aus weiter in Richtung Küste, kann man den Präsidentenpalast Ghanas betrachten (Fotografieren ist hier strengstens verboten).

Wichtige Persönlichkeiten Guineas sind im Mausoleum Camayenne begraben. Ahmed Sékou Touré, früherer Präsident von Guinea und Almami Samory Touré, der Militärführer Westafrikas war und mitunter als "Bonaparte des Sudan" bezeichnet wird, liegen hier begraben.

An der Küste Guineas

Die Iles de Loos liegen einige Kilometer vor der Küste Conakrys und bieten den Besuchern wunderschöne Sandstrände, die mit Palmen und klarem Wasser bezaubern. Die Strände und Wälder auf der Inselgruppe bieten sich an für ausgedehnte Spaziergänge. Angeblich diente diese Inselgruppe sogar dem Schriftsteller Robert Louis Stevenson als Inspiration für das Buch "Die Schatzinsel".

Badeurlauber kommen an der Atlantikküste voll auf ihre Kosten, vor allem das Kap Verga bietet die besten Strände des Landes. Hier gibt es auch eine Vielzahl von weitgehend unberührten Stränden, an denen man die Einsamkeit genießen und sich einmal richtig entspannen kann.

Sehenswürdigkeiten im Landesinneren

UNESCO Weltnaturerbe ist das Naturschutzgebiet der Nimba-Berge im Dreiländereck Liberia, Elfenbeinküste und Guinea. Die Landschaft rund um den höchsten Berg Guineas, den Mount-Nimba, ist einmalig. Der Park darf zwar nicht betreten, aber von verschiedenen Aussichtspunkten beobachtet werden. In diesem Nationalpark gibt es eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, unter anderem Schimpansen, verschiedene Großkatzen und Krötenarten. So lebt hier zum Beispiel der westafrikanische Goliath Frosch, der bis zu 80cm groß und 3kg schwer werden.

Auch das Fouta-Djalon Hochland bietet einmalige Anblicke: Hügel, Täler und Wasserfälle gibt es hier zu bestaunen. Der Kinkon-Wasserfall zum Beispiel fällt fast 150m in die Tiefe. Der Guinée Forestière, der Regenwald im Hochland im Süden des Landes bietet eine der besten Gelegenheiten Afrikas, um Waldelefanten zu beobachten. Aber selbst wenn man keine Elefanten zu Gesicht bekommt, ist eine Wanderung auf den Elefantenpfaden durch den Regenwald ein einmaliges Erlebnis. Ausgangsort für solche Wanderungen ist meist das Dorf Sérédou, in dem man viele Touristenführer antrifft, die sich in der Gegend auskennen.

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