Verkehr – Benin

Verkehr.gifDie Straßen Benins sind zwischen auf den Verbindungsstrecken zwischen den größeren Städten gut ausgebaut.

Kleinere Straßen sind oft nicht befestigt und nur während der Trockenzeit gefahrlos passierbar. Sie verwandeln sich bei Regen sehr schnell in matschige Pisten, die wenn überhaupt nur mit Geländewagen zu nutzen sind.

In den Städten wie Porto Novo oder Cotonou ist der Verkehr sehr chaotisch. Die Straßen sind extrem voll und man sollte nicht erwarten, dass die Verkehrsregeln auf dieselbe Weise ausgelegt werden wie in Deutschland. Vorsicht ist geboten! Benin hat eine sehr hohe Zahl an Verkehrsunfällen vorzuweisen. Besonders die Fahrt mit den Mopedtaxis gilt als gefährlich, da diese oft schlecht gewartet sind und es im dichten Verkehr häufig zu Unfällen kommt, in denen die Fahrer und Mitfahrer dieser kleinen Mopeds häufig das Nachsehen haben. Allein in Cotonou gibt es über 70.000 dieser Zemidjans.

Wenn Sie längere Strecken fahren möchten, empfiehlt es sich, den Bus zu nehmen. Dieses Transportmittel ist bequemer und sicherer. Wenn Sie etwas abenteuerlustiger sind, können Sie auch mit einem der zahlreichen Minibustaxis fahren. Die sind schneller und voller als die Busse, geben einem aber gleichzeitig das Gefühl, mitten drin zu sein, im afrikanischen Alltag.

Wenn Sie sich trauen und selbst das Steuer in die Hand nehmen möchten, können Sie sich in Cotonou einen Mietwagen besorgen. Diese sind übrigens auch mit Chauffeur zu bekommen, was dann allerdings entsprechend teurer ist.

Auch das Schienennetz in Benin ist relativ gut ausgebaut und umfasst insgesamt um die 600 Kilometer. Von Cotonou nach Pobé und nach Ouidah und Parakou gibt es täglich Verbindungen. Die Züge sind leider nur selten klimatisiert, Sie können allerdings unterwegs Erfrischungen kaufen. Dafür ist diese Art zu reisen sehr günstig. Sie sollten allerdings etwas Zeit mitbringen, da die Züge, bis auf den Schnellzug von Cotonou nach Parakou, sehr langsam unterwegs sind. Da es bei einer Reise mit dem Zug zu Unregelmäßigkeiten kommen kann, empfiehlt es sich, im Vorab Infos über die Verbindungen einzuholen.

Inlandsflüge gibt es zwischen den Städten Cotonou, Parakou, Natitingou, Djougon und Kandi.  

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