Sehenswürdigkeiten – Malawi

Sehenswuerdigkeiten.gif In Malawi kann man sich vor allem auf atemberaubende Naturerlebnisse freuen, die immer wieder einzigartige Motive für Fotos von Malawi bieten.

Historische oder architektonische Besonderheiten gibt es hier nur wenige, dafür bezaubert einen die Landschaft und Vielfalt des Landes. Allem voran muss man natürlich den Malawi-See erwähnen. Der 24.000 km² große See liegt zwischen Malawi, Tansania und Mosambik. An manchen Stellen ist der See über 700 Meter tief. Buntbarsche findet man hier in einer außergewöhnlichen Artenvielfalt.

Baden kann man im Malawi-See jedoch nur eingeschränkt. Der See ist ein Lebensraum für Flusspferde, Krokodile, Warane und Seepythons. Auch das Risiko einer Infektion mit Bilharziose ist relativ hoch. Wenn überhaupt, dann sollte man nur in ausgewiesenen Badebereichen ins Wasser gehen bzw. vorher mit erfahrenen Einheimischen abklären, wo man sicher baden kann.

Segeltouren und Tierbeobachtungen sind also Aktivitäten, die man am Malawi-See bevorzugen sollte. Für Taucher ist der See, angeblich der artenreichste der Welt, ein Paradies. Die Landschaft und die Artenvielfalt sind wirklich einzigartig und entschädigen den Besucher dafür, dass man nicht überall baden gehen kann.

Am Südufer des Sees liegt die Monkey Bay, ein Naturhafen und Teil des Malawisee-Nationalparks. Innerhalb dieses UNESCO-Weltnaturerbes lebt fast die Hälfte der vorkommenden Arten des Malawi-Sees. Vor allem viele Buntbarscharten findet man nur hier. In Monkey Bay gibt es außerdem (wie der Name schon sagt) Affen, vor allem Paviane.

Die fünf großen Nationalparks in Malawi sind ebenfalls einen Besuch wert. Im Norden auf der Nyika Hochebene (ca. 2000-3000m ü. N.N.) liegt der Nyika-Nationalpark. Wanderungen durch die Wälder, eine herrliche Aussicht, einmalige Landschaften von tiefen Tälern und weitem Grasland, seltene Tierarten und ein einzigartiger Blumenreichtum machen diesen Park zu einem besonderen Naturerlebnis.

Auf Safaris durch den Kasungu-Nationalpark kann man Elefanten, Büffel, Säbelantilopen, Zebras und mit etwas Glück Geparden, Leoparden und Löwen beobachten. Die touristische Infrastruktur des Parks ist relativ gut ausgebaut, in der Lifupa Wildlife Lodge findet man zum Beispiel auch ein Restaurant und ein Schwimmbad.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, im Liwonde-Nationalpark Tiere zu beobachten. Entweder macht man sich mit dem Auto oder dem Bus auf, um Steppen- und Waldtiere wie Antilopen, Kudus oder Paviane zu beobachten. Oder man nutzt das Angebot der Bootsfahrten durch die Schilfsümpfe um Flusspferde, Elefanten und Wasserböcke beim Trinken bewundern zu können.

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