Verkehr – Senegal

Verkehr.gif Die Infrastruktur der Republik Senegal ist relativ gut ausgebaut.

Das Straßennetz gilt sogar als das beste in ganz Westafrika. Straßen sind auf einer Länge von etwa 3000 km asphaltiert. Besonders entlang der Küste sind die Straßen in sehr gutem Zustand. Insgesamt sind zwei Drittel der Straßen Sandpisten, die hauptsächlich im Inneren des Landes liegen und während der Regenzeit zum Teil nur bedingt befahrbar sind.

Wer im Senegal außerhalb der Küstenregion mit dem Auto reisen möchte, sollte sich in jedem Fall einen Geländewagen mieten. Die Möglichkeit ein Auto zu mieten hat man in allen größeren Städten des Landes. Die beste Auswahl gibt es in der Hauptstadt Dakar. Man benötigt dafür einen Internationalen Führerschein sowie eine grüne Versicherungskarte.

Taxis gibt es nur in den großen Städten. In der Regel verfügen sie über ein Taxameter, sodass man nicht über den Preis verhandeln muss. Nachts sind die Fahrten im Taxi um einiges teurer als tagsüber. Es ist im Senegal auch möglich, sich für längere Zeiträume ein Auto mit Fahrer zu mieten.

Das nationale Busnetz verbindet alle größeren Städte des Landes miteinander. Weitere Strecken werden seltener gefahren, man sollte am Besten vor Ort die Information einholen, wie häufig das gewünschte Ziel mit den Bussen angefahren wird. Für weitere Reisen werden oft die Minibusse genutzt. Sie sind sehr preiswert und fahren außerdem auch kleinere Ortschaften an.

Das Bahnnetz im Senegal umfasst derzeit etwa 1000 km, wird aber immer weiter ausgebaut und modernisiert. Von Dakar über Hann, Thiaroye, Rufisque bis nach Thiès gibt es täglich eine Verbindung. Des Weiteren führt eine Strecke von Dakar ins benachbarte Mali, auch dort wird in einigen senegalesischen Städten Halt gemacht. Ein Zug startet allerdings nur zweimal in der Woche in Dakar.

Die bequemste Art im Senegal zu reisen ist sicherlich mit dem Flugzeug. Die nationale Airline Air Senegal International bietet Inlandsflüge nach Ziguinchor, Cap Skirring, Tambacounda und Saint Louis an.

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