Nationalparks – Zentralafrikanische Republik

Nationalparks.gif Die Zentralafrikanische Republik liegt im Herzen Afrikas und die Natur des Landes ist zu großen Teilen noch sehr ursprünglich und unberührt. Die Nationalparks des Landes sind Rückzugsgebiet für viele bedrohte Tierarten.

Aufgrund der instabilen politischen Lage ist das Reisen in der Zentralafrikanischen Republik zur Zeit nur eingeschränkt möglich, weshalb nicht alle Nationalparks besucht werden können. Der berühmteste Park des Landes, der Dzanga-Sangha Nationalpark, kann jedoch von Bangui oder vom benachbarten Kamerun aus bereist werden.

Der Dzanga-Sangha Nationalpark ist zweifellos eine natürliche und nahezu unberührte Perle unter den Nationalparks auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Die ausgedehnten, immerfeuchten Savannen- und Waldgebiete sind ein Refugium für die vom Aussterben bedrohten Flachlandgorillas.

Im Dzanga-Sangha Nationalpark werden von Fremdenführern aus der Region Gorilla-Touren angeboten. Aufgrund der guten Kenntnisse der Führer über die Lebensgewohnheiten der einzelnen Gorillagruppen können sie mit etwas Zeit, Geduld und Glück die Tiere aus nächster Nähe beobachten.

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Des Weiteren ist das Schutzgebiet auch für die dort lebenden Waldelefanten, Bongos, Sitatungas und Waldbüffel bekannt. Sie sind regelmäßig auf der Dzanga-Bai, einer natürlichen Lichtung im Regenwald, anwesend. Eine Reise in dieses Regenwaldparadies mit seiner reichen Flora und Fauna bleibt somit jedem Besucher für immer im Gedächtnis.

Ein weiteres Highlight ist der Manovo-Gounda St. Floris Nationalpark, welcher auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbes steht. Allerdings ist der Park momentan stark gefährdet, da er im Norden der Zentralafrikanischen Republik, nahe der Grenze zum Tschad liegt. Diese Region ist nicht unter Kontrolle der Regierung und dient den Rebellen als Rückzugsgebiet, weshalb es hier vermehrt zu Kampfhandlungen kommt.

Den Status als UNESCO-Weltnaturerbe verdankt der Nationalpark insbesondere der hohen Biodiversität, die sich hier finden lässt. Der Monovo-Gounda St. Floris Nationalpark ist Lebensraum für die seltenen Spitzmaulnashörner (black rhino), Geparden, Leoparden, Elefanten, seltene Gazellenarten und viele kleinere Lebewesen.

Darüber hinaus ist noch der Lobeke Nationalpark in der Zentralafrikansichen Republik erwähnenswert. Er ist jedoch vorwiegend Forschern vorbehalten und ohne touristische Infrastruktur. Er ist Teil des länderübergreifenden Tri-Nationalparksystems, das unter der Schirmherrschaft einer bekannten Naturschutzorganisation steht. Dort gibt es eine Vielzahl an seltenen Waldsäugetieren wie Elefanten, Gorillas und Sitatungas. Es ist auch möglich, Wanderungen zu Waldlichtungen oder Natursalinen in der Begleitung von Ba Aka-Pygmäen vorzunehmen.

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