Detailinformation – Gambia

Detailinformation.gif Der kleine westafrikanische Staat Gambia ist gekennzeichnet durch seine Grenzen, die in der Kolonialzeit festgelegt worden sind.

Der gleichnamige Fluss Gambia zieht sich durch das gesamte Land. Die Grenzen wurden damals ausschließlich in Reichweite der Britischen Kanonen gezogen. Das heißt, alle Schiffe, die auf dem Fluss fuhren, konnten bis an die Grenzen des Landes schießen. Heute ist Gambia eine Präsidiale Republik. Amtierender Präsident ist Yahya Jammeh. Der Mr. President of Gambia ist bereits seit 1994 im Amt.

Gambia liegt in der Sahel-Klimazone. Es ist tropisch heiß mit einer Regenzeit von Juli bis Oktober. In der Trockenzeit weht der Harmattan, ein heißer, trockener Wind aus der Richtung der Sahara. Während der deutschen Sommerzeit weicht die Uhrzeit in Gambia um -2 Stunden von der deutschen Uhrzeit ab. In der Winterzeit beträgt die Differenz sogar nur -1 Stunde.

Die Einwohnerzahl von Gambia wird auf ungefähr 1,7 Millionen Menschen geschätzt. Mit 40 % sind die Mandinka als größte ethnische Gruppe in Gambia vertreten. Außerdem leben auch viele Fulbe, Wolof, Diola und diverse weitere Gruppen in dem kleinen westafrikanischen Land.

Die Amtssprache ist Englisch, daneben werden aber auch zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen. Über 90 % der Bevölkerung sind Muslime, das Land gilt aber als sehr tolerant und liberal was andere Glaubensrichtungen betrifft.

Der größte Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Das wichtigste Produkt ist die Erdnuss, die gleichzeitig das Hauptexportprodukt von Gambia darstellt. Der Tourismus ist mittlerweile das zweitwichtigste Standbein der Wirtschaft Gambias. Der weiße Sandstrand an der Küste lockt seit vielen Jahren Besucher aus aller Welt, ihren Urlaub dort zu verbringen.

Trotz der atemberaubenden Schönheit des Landes darf nicht vergessen werden, dass Gambia zu den ärmsten Ländern Afrikas zählt. Da das Land zur Versorgung der Bevölkerung in hohem Maße auf Importe angewiesen ist, benötigt Gambia bis heute die Hilfe von außen.  Ohne Vorkommen an eigenen Bodenschätzen ist der Ausbau der Wirtschaft schwierig und in den Tourismus werden viele Hoffnungen für die Zukunft des Landes gesetzt.

Auch Aids ist ein Problem in Gambia, allerdings sind die Präventionskampagnen mittlerweile sehr erfolgreich. Das Land hat eine der niedrigsten Aids-Prävalenzen in ganz Afrika. Zusätzlich gibt es auch hier umfassende Hilfe von außen.

Wenn Sie sich vor Ihrem Urlaub in Gambia genauer mit dem Land auseinandersetzen möchten, empfiehlt es sich einen Blick in die Gambia Daily News zu werfen, der Tageszeitung des Landes, die auch online erhältlich ist. Alternativ dazu gibt es auch das Gambia Journal, ein Magazin, das man ebenfalls online lesen kann.

Schreibe einen Kommentar