Nationalparks – Senegal

Nationalparks.gif Im Senegal gibt es insgesamt sechs Nationalparks, von denen einige zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes zählen.

Neben atemberaubenden Landschaften gibt es in den Parks auch viele faszinierende und zum Teil selten gewordene Tiere zu bewundern, was die Safaris im Senegal bei Touristen äußerst beliebt macht.

Der Nationalpark Niokolo Koba im Südosten des Landes ist mehr als 8.000 km² groß. Er wurde 1980 gegründet und ein Jahr später von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Durch diesen Park fließt der Gambia-Fluss, an dessen Ufern sich wunderschöne Galeriewälder erstrecken. Dort sind zum Beispiel Krokodile, Nilpferde und sogar Schimpansen zuhause.

Ein großer Teil des Nationalparks besteht aus Savanne, in der viele typisch afrikanische Tierarten leben. Neben Löwen, Hyänen und Antilopen kann man hier mit etwas Glück die seltenen Leoparden beobachten. Insgesamt gibt es über 80 verschiedene Säugetierarten im Niokolo Koba-Nationalpark. Aber auch Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Man findet mehr als 330 verschiedene Arten in diesem Schutzgebiet.

Wer besonders an exotischen Vögeln interessiert ist, sollte dem Djoudj-Nationalpark im Norden des Senegal einen Besuch abstatten. Hier findet man das drittgrößte Vogelreservat der Welt. Neben zahlreichen einheimischen Arten überwintern dort auch viele Zugvögel aus Europa. Man kann in diesem Nationalpark Flamingos und Pelikane beobachten, aber auch Störche und Kraniche.

Dieser Park ist für Besucher allerdings nur von November bis April geöffnet. Wer die europäischen Zugvögel in ihrem Winterquartier besuchen möchte, sollte in den Monaten Januar oder Februar einen Ausflug in den Djoudj-Nationalpark unternehmen.

Bereits im Jahr 1976 wurde der Delta du Saloum-Nationalpark gegründet. Er liegt direkt an der Atlantikküste in den Flussdeltas des Saloum und des Sine. Beliebt bei Touristen ist dieser Nationalpark hauptsächlich wegen seiner wunderschönen Mangrovenwälder. Der Senegal beherbergt in diesem Gebiet eines der bedeutendsten Bestände an Mangroven, die es heute noch zu besichtigen gibt.

Weitere Schutzgebiete im Senegal sind der Basse-Casamance-Nationalpark, der Lagune de Barbarie-Nationalpark und der Iles de la Madeleine-Nationalpark.

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