Sehenswürdigkeiten – Simbabwe

Sehenswuerdigkeiten.gif In Simbabwe gibt es eine Menge verschiedener Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen einzigartige Naturspektakel, z. B. die Victoriafälle in Simbabwe, faszinierende Fauna und Flora in den Nationalparks aber auch monumentale historische Bauwerke.

Das beeindruckenste Zeugnis früher Hochkulturen im südlichen Afrika ist sicherlich die Ruinenstadt „Great-Zimbabwe“. Es wird vermutet, dass Vorfahren der Shona, die Stadt bereits vor mehr als 2.000 Jahren erbaut haben und sie das Zentrum eines großen Bantu-Reiches war. Da die afrikanische Tradition zu dieser Zeit eine mündliche und keine schriftliche war, gibt es allerdings keine Aufzeichnung über diese Epoche. Lange Zeit wurde deswegen angenommen, dass es im südlichen Afrika keine frühen Hochkulturen gab.

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Die riesigen Steinruinen haben mittlerweile beeindruckend das Gegenteil bewiesen. Vom 1. bis zum 15. Jahrhundert war die Stadt eine der Bedeutendsten im südlichen Afrika. Die Mauern der Ruinenstadt sind nach den Pyramiden von Gizeh der größte historische Steinbau Afrikas. Seit 1986 gehört Great-Zimbabwe zum UNESCO Weltkulturerbe. Außerdem stammt auch der Name Simbabwe von diesen Ruinen ab: Simbabwe bedeutet in der Sprache der Shona soviel wie „Steinhäuser“.

Außer Great-Zimbabwe hat Simbabwe natürlich noch viel mehr zu bieten. Es finden sich in einigen Teilen des Landes auch noch Höhlenzeichnungen der San. Sie sind ein bemerkenswertes Zeugnis der frühen Kultur der San, die zum Teil heute noch ihren traditionellen Lebensstil als Nomaden pflegen und in Einklang mit ihrer Umwelt leben. Für sie ist der Mensch nur ein Teil seiner umgebenden Natur.

Die zahlreichen und außergewöhnlichen Nationalparks von Simbabwe erfreuen sicherlich jeden Reisenden. Allen voran der Victoria Falls Nationalpark, der sicherlich der bekannteste und am besten erschlossene in Simbabwe ist. Die Victoriafälle sind vor allem während der Regenzeit sehr eindrucksvoll.

Abgesehen von Wanderungen durch den Park und an den Victoriafällen vorbei, kann man hier Bootsfahrten auf dem Sambesi unternehmen, Bungeejumping machen oder eine Raftingtour machen. Während der Trockenzeit kann man (mit einem Führer!) zu einem natürlichen Pool direkt in den Victoriafällen gelangen.

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Im Victoria Falls Nationalpark gibt es außerdem den einzigen Regenwald in Simbabwe. Durch das ständige Spritzwasser der Fälle gedeiht die Flora hier prächtig. Im Hwange National Park dagegen kann man bei einer Safari eher die typisch afrikanischen Tiere wie Spitzmaulnashörner beobachten. Vor allem die Aussicht am Masuma Dam oder Dom Pan lockt die Menschen in diesen Park.

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