Nationalparks – Mosambik

Nationalparks.gif In Mosambik gibt es insgesamt sechs Nationalparks.

Der Tierbestand dieser Parks wurde während des Bürgerkrieges allerdings stark dezimiert. Viele Tierarten werden nach und nach in diesen Parks wieder angesiedelt, ein Vorhaben das schon seit mehreren Jahren in die Tat umgesetzt wird und die Bestände bereits wieder aufgestockt hat. Das Prinzip der Umsiedlung von Wildtieren dient nicht nur zum Erhalt der Tierwelt, sondern soll zudem vermehrt Touristen nach Mosambik zu locken.

Der Gorongosa-Nationalpark wurde bereits im Jahr 1960 von der portugiesischen Kolonialmacht gegründet. Er liegt nördlich der Stadt Beira und ist nach dem nahe gelegenen Bergmassiv benannt. Der älteste Nationalpark von Mosambik ist geprägt von Sumpfgebieten und Savanne. Viele kleine Flüsse durchfließen diese wunderschöne Landschaft. Vor dem Bürgerkrieg galt der Gorongosa-Nationalpark als eines der artenreichsten Gebiete in ganz Afrika. Viele Tierarten wurden im Zuge des Krieges stark dezimiert oder gar ausgelöscht. Durch die Wiederansiedelung vieler Tiere, zum Beispiel aus dem angrenzenden Südafrika, gibt es dort heute aber wieder große Herden von Elefanten, Zebras, Büffeln und vielen anderen afrikanischen Wildtieren zu bewundern. Eine Safari im Gorongosa-Nationalpark zählt zu den Highlights einer Reise nach Mosambik. Der Park ist am besten mit dem Flugzeug zu erreichen. Für Touristen ist er ausschließlich von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet.

Ein weiteres beliebtes Ziel für eine Safari ist der Quirimbas-Nationalpark im Norden Mosambiks. Der im Jahr 2002 gegründete Park beeindruckt vor allem durch seine riesigen Mangrovenwälder, die zahlreiche exotische Tierarten beheimaten. Zum Park gehören außerdem elf kleine Inseln, deren wunderschöne und faszinierende Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen einladen.

Ein Teil des riesigen Great Limpopo Transformer Parks liegt ebenfalls in Mosambik. Zusammen mit dem Krügerpark von Südafrika, dem Gonarezhou-Nationalparks von Simbabwe und einigen weiteren kleineren Schutzgebieten dieser Region soll hier in einigen Jahren ein zusammenhängender Nationalpark von 100.000 km² Fläche entstehen. Der Limpopo-Nationalpark, wie das Gebiet auf der Seite Mosambiks heißt, liegt im Südwesten des Landes. Die Vegetation des Parks ist geprägt vom sogenannten Buschland. Entlang der Nebenflüsse des Limpopo gibt es wunderschöne Akazienwälder. Weitere Schutzgebiete in Mosambik sind der Bazaruto-Nationalpark, der Zinave-Nationalpark und der Banhine-Nationalpark.

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