Hotels – Tschad

Hotels.gif Bis vor einigen Jahren gab es fast keine brauchbaren Unterkünfte im Tschad, selbst in der Hauptstadt N'Djamena nicht. Das hat sich jedoch in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Die Eröffnung von Hotels mit gehobenen Standard ist vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr UN-Truppen, Hilfsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen von N'Djamena aus ihre Aktionen im Osten des Sudans und in der Darfurregion koordinieren. Auch der Fund von Erdöl im Süden des Landes hat amerikanische und chinesische Geschäftsleute in den Tschad gebracht, die auf westlichen Standard Wert legen.

Das hat zur Folge, dass es in der Hauptstadt des Tschad mittlerweile drei Hotels gibt, die allen westlichen Standards entsprechen. Das „Flagschiff“ ist sicherlich das neue 5-Sterne Hotel „Kempinski N'Djamena“. Die Preise im Kempinski entsprechen, wie auch in den anderen Luxushotels, dem westlichen Standard (Zimmer ab 150 Euro/Nacht, Präsidentensuite um die 3.000 Euro/Nacht).

Eine Alternative ist das französisch geführte Méridien Chari oder das etwas günstigere Novotel la Tchadienne. Außer diesen Nobelhotels gibt es natürlich auch noch eine Unmenge an günstigen Alternativen.

Die vielen kleinen und günstigen Hotels, Gästehäuser und Hostels unterscheiden sich in ihrer Ausstattung und Qualität zum Teil erheblich. Informieren sie sich am besten mit einem guten Reiseführer oder bei Leuten vor Ort über ein geeignetes Hotel in ihrer Preisklasse.

Außerhalb von N'Djamena finden sich fast ausschließlich sehr schlichte Unterkünfte ohne viel Komfort. Dafür ist das Personal in der Regel äußerst freundlich und hilfsbereit.

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