Gesundheit – Angola

Gesundheit.gifDie nationale medizinische Infrastruktur Angolas ist im Vergleich zu europäischen Maßstäben sehr schlecht ausgebaut.

Nur in Luanda und einigen weiteren größeren Städten ist eine medizinische Versorgung dauerhaft gewährleistet. In vielen ländlichen Gebieten ist die Möglichkeit einer medizinischen Versorgung bis heute praktisch nicht vorhanden. Es empfiehlt sich daher eine gut ausgerüstete Reiseapotheke im Gepäck zu haben. Auch eine zuverlässige Reisekrankenversicherung ist unbedingt notwendig, am Besten inklusive einer Rückholversicherung.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Typhus. Bei einem längeren Aufenthalt in Angola empfiehlt sich zudem eine Impfung gegen Hepatitis B. Wenn Sie längere Expeditionen in der Natur planen, sollten Sie sich zusätzlich gegen Tollwut impfen lassen. Vorgeschrieben für die Einreise ins Land ist eine aktuelle Gelbfieberimpfung.

Malaria

Wenn Sie nach Angola reisen wollen, ist es außerdem wichtig zu wissen, dass das ganze Land Malariagebiet ist, die städtischen Regionen eingeschlossen. Die Malaria wird von Stechmücken übertragen. Darum sollten Sie sich auch vor harmlos erscheinenden Mücken schützen. Eine körperbedeckende Kleidung und Insektensprays können hierbei hilfreich sein. Einen verlässlichen Schutz bietet aber nur eine Malariaprophylaxe.

Alternativ dazu lässt sich heute der Ausbruch der Krankheit auch beim Auftreten der ersten Symptome durch eine schnelle medikamentöse Behandlung noch verhindern. Diese Medikamente können von Deutschland mitgebracht werden. Da in Angola aber zu 90 % die malaria tropica auftritt, die gefährlichste Form dieser Krankheit, die bei einer Verschleppung sogar tödlich enden kann, empfiehlt sich die Prophylaxe in jedem Fall. Lassen Sie sich am Besten von einem Reisemediziner diesbezüglich beraten, oder informieren Sie sich bei einem Tropeninstitut.

Infektionskrankheiten und Hygiene

In Angola besteht in den nationalen Gewässern die Gefahr einer Übertragung von Bilharziose.  Es wird also, soweit nicht anders ausgeschildert, vom Baden in Süßwasser abgeraten.

Wichtig zu erwähnen ist auch die Tatsache, dass Angola ein sogenanntes Entwicklungsland ist. Die hygienischen Verhältnisse vor Ort lassen sich nicht mit denen in Europa vergleichen. Achten Sie daher darauf, nur Wasser aus abgepackten Flaschen oder gut abgekochtes Wasser zu trinken, in keinem Fall Leitungswasser! Auch bei Lebensmitteln sollten Sie, so weit es möglich ist, auf eine gewisse Hygiene achten.  

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