Gesundheit – Simbabwe

Gesundheit.gif Auf dieser Seite erhalten sie wichtige Grundinformationen darüber, wie sie gesund durch Simbabwe reisen können, ohne sich eine ernsthafte Erkrankung zu holen. Beachten sie, dass die Informationen auf dieser Seite nur eine Orientierung darstellen und nicht die Konsultation eines spezialisierten Arztes ersetzen.

Folgende Punkte werden erläutert:

  • Impfungen für Simbabwe
  • Malaria in Simbabwe
  • Cholera in Simbabwe

Impfungen für Simbabwe

Wenn sie aus Deutschland nach Simbabwe einreisen, so sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Dennoch gibt es einige Impfungen, die sehr zu empfehlen sind, wenn sie in das Land reisen wollen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Simbabwe Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern und Röteln (MMR Dreifachimpfung). Außer diesen Standardimpfungen werden als Reiseimpfungen noch Hepatitis A und B sowie Typhus empfohlen. Auf die Impfung gegen Hepatitis B kann auch verzichtet werden, wenn sie sich nur kurz im Land aufhalten.

Besprechen sie generell vor ihrem Urlaub in Simbabwe mit einem Reise- oder Tropenmediziner, welche Impfungen für sie in Frage kommen. Außerdem können sie sich auch gleich über eine geeignete Malariaprophylaxe beraten lassen.

Malaria in Simbabwe

Es besteht im ganzen Land ein ganzjähriges Infektionsrisiko mit Malaria. Besonders in den nördlichen und südöstlichen Landesteilen ist das Risiko hoch. Eine entsprechende Malariaprophylaxe ist deswegen empfehlenswert.

Außerdem sollten sie vor Ort lange Kleidung tragen und exponierte Stellen mit Insektenschutzmittel behandeln, um Stichen vorzubeugen. Besonders die gefährliche Malaria tropica, die in Simbabwe verbreitet ist, führt unbehandelt in aller Regel zum Tod.

Cholera in Simbabwe

Die 2008 ausgebrochene Choleraepidemie in Simbabwe ist mittlerweile wieder unter Kontrolle. Zwar war die Politik in Simbabwe weitgehend außerstande etwas gegen die Epidemie zu unternehmen, aber dafür konnten in Simbabwe das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen vielen Menschen helfen. Dennoch starben über 4.500 Menschen an der Krankheit.

Unter schlechten hygienischen Bedingungen können aber weiterhin Fälle von Cholera in Simbabwe (nicht Kolera oder Colera in Simbabwe) auftreten. Achten sie daher stets darauf, dass sie ihr Essen und Trinken in einer sauberen Umgebung zubereiten.

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