Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Kenia arrow News arrow Afrikas Silicon Valley

Afrikas Silicon Valley

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Mittwoch, 15. September 2010

Auch wenn bisher keines der afrikanischen Länder im Punkt des technologischen Fortschritts mit Deutschland oder anderen westlichen Ländern mithalten kann, so ist doch ein klarer Boom zu erkennen. Nirgends wächst der Handymarkt so schnell wie in Afrika und neue Großprojekte verbessern auch die Internetkonnektivität in vielen Ländern Subsahara-Afrikas deutlich.

Eine innovative und junge Generation an Informatikern, Programmierern und Technikern verkörpert in Kenia jetzt das mobile und technikorientierte Leben. Sie sind auf dem besten Weg dazu, Kenia und speziell Nairobi zum afrikanischen Silicon Valley zu machen. Sie entwerfen Apps fürs iPhone, Add-ons für soziale Netzwerke und andere Software auf Open-Source-Basis – und das alles zu unschlagbar günstigen Preisen.

Die bekannteste Gruppe in Kenia ist derzeit „Skunkworks Kenya“, die vornehmlich von Nairobi, aber mittlerweile auch von Mombasa und anderen Städten aus arbeiten. Ziel der Programmierer ist es, Software und Technik mit dem Label „Made in Africa“ herzustellen und dabei besonders die Bedürfnisse der Menschen des Kontinents zu berücksichtigen.

Das verhindert jedoch nicht, dass die Programme zum Teil weltweit zur Anwendung kommen, wie zum Beispiel Ushahidi – eine Homepage, die während den Wahlunruhen in Kenia 2007/08 entwickelt wurde. Ushahidi ist Swahili und bedeutet übersetzt in etwa „Zeugenaussage“. Während der Unruhen konnte jeder, der Zeuge von Gewaltakten oder Ausschreitungen wurde, eine kurze SMS oder andere elektronische Nachricht an die Plattform schicken, welche aus allen Meldungen eine interaktive Karte erstellte, die die Gewaltherde zeitnah und genau darstellte. So hatte jeder die Möglichkeit zu sehen, wo Hilfe benötigt wird oder welche Gebiete man aktuell meiden sollte.

Ushahidi fand in der Folge auch in der Demokratischen Republik Kongo Anwendung, um auf einer größeren Maßstabsebene Konflikte und Auseinandersetzungen zu verzeichnen. Auch in anderen Bereichen lässt sich das Programm anwenden: In Indien beispielsweise wurde es verwendet, um die Wahlen effektiver zu überwachen und Verstöße schnell publik machen zu können. Generell kann man Ushahidi überall einsetzen, wo in Krisensituation notwendige Informationen visualisiert werden müssen – zuletzt kam das System auch in Haiti zur Anwendung, um dort Gebiete zu lokalisieren, in denen dringend Hilfe benötigt wird.

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel

Zufällige Artikel

Nationalparks - Sudan

Dienstag, 16. Juni 2009 | Mario Herbst

Nationalparks Der Sudan ist als größtes Land Afrikas etwa sieben Mal so groß wie ...
weiterlesen ...

Kommunikation - Äthiopien

Mittwoch, 17. Juni 2009 | Mario Herbst

Kommunikation Um Ihre Reise nach Äthiopien optimal planen zu können, können vorab einige...
weiterlesen ...

Weitere zufällige Artikel