Der Staat Gambia in WestAfrika ist das kleinste Land des gesamten Kontinents. Seine Gesamtfläche beträgt gerade einmal etwas über 11.000qkm, ist knapp 500km lang und nicht einmal 50km breit. Gambia ist komplett vom Nachbarstaat Senegal eingeschlossen.
Aber wie sagt man so schön: „klein, aber oho“- dieses Motto gilt auch für Gambia, denn trotz seiner geringen Größe besitzt Gambia in einigen Gebieten ein einzigartiges Naturparadies und die Strände des Landes sind für ihre Schönheit weithin bekannt.
In Gambia herrscht tropisches Klima, wobei die Temperaturen im Inneren des Landes nochmals etwas höher liegen als in den Küstengebieten. Die angenehmste Reisezeit für Touristen, die das Land besuchen wollen, ist die Trockenperiode von November bis Mai.
In Gambia finden sich noch einige Überbleibsel aus der Kolonialzeit, die man in der Hauptstadt Banjul (McCarthy Square), am Barra Point (Fort Bullen), bei Juffure (Fort James Island) sowie in Georgetown, Basse Santa Su und Sutukoba besichtigen kann; meist handelt es sich um Bauwerke oder Handelsstädte aus der Kolonialzeit.
In der auf einer Insel liegenden Hauptstadt Banjul kann man weiterhin das Nationalmuseum mit einigen interessanten Exponaten besuchen und sich den Arch 22, den Triumphbogen und Wahrzeichen der Stadt auf dem Independence Drive ansehen.
Die Stadt Wassu bietet als besondere Sehenswürdigkeit interessante Steinkreise, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden, bei denen es sich wahrscheinlich tausend Jahre alte Begräbnisstätten handeln könnte.
Im Gebiet etwas südlich der Hauptstadt gibt es wahrhafte Traumstrände, von denen einige als die schönsten Strände Afrikas gelten. Einen Tag an einem diese Stränden zu verbringen, scheint für viele Touristen das Paradies auf Erden zu sein. Diese Gebiete sind meist touristisch erschlossen und man findet zahlreiche Hotels und Freizeitangebote.
Um die Natur in Gambia etwas genauer zu erkunden, lohnen sich Besuche in den ausgewiesenen Naturschutzgebieten und in den Nationalparks. Besonders empfehlenswert sind hier das Abuko- Naturschutzgebiet und der Kiang West Nationalparkt. Beeindruckend zu sehen sind dabei die Galeriewälder und die dort beheimateten Kleintiere, wie beispielsweise Luchse, Mungos, Otter, einige Affenarten und mit etwas Glück die afrikanischen Manatis, eine afrikanische Seekuhart.