In der Zentralafrikanische Republik herrscht fast das ganze Jahr über tropisches Klima, da sich der größte Teil des Landes in den wechselfeuchten Tropen befindet; der Süden befindet sich in den immerfeuchten Tropen. Es gibt eine Trocken- und eine Regenzeit; problematisch ist jedoch, dass nur in der Trockenzeit die Straßen passierbar sind, die Temperaturen am Tag jedoch sehr hoch sind, wohingegen sie in der Nacht stark abfallen. Wenn man gerne das Land besichtigen möchte, bleibt einem nichts anderes übrig als die hohen Temperaturen zu akzeptieren; die zu empfehlende Reisezeit wäre daher von November bis April.
Interessant anzusehen ist die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangui; charakteristisch für das Stadtbild sind vor allem die sehr breiten Straßen und Alleen der Hauptstadt. Im Zentrum der Stadt befindet sich der Place de la Republique mit dem von Kaiser Bokassa erbauten römischen Triumphbogen. Einige Stadtviertel und Märkte von Bangui sind besonders sehenswert sowie das Boganda- Museum und das Centre Artisanal, die sehr interessante Ausstellungsstücke zur BaAka- Kultur und dem einheimischen Kunsthandwerk besitzen.
Ein weiteres Highlight sind die Chutes de Boali. Die Chutes de Boali liegen ca. 70km von Bangui entfernt und sind Wasserfälle mit einer Breite von 250m, die ungefähr 50m in die Tiefe stürzen und einen großartigen Anblick bieten.
Die touristische Hauptattraktion der Zentralafrikanischen Republik ist jedoch Dzanga- Sangha- Nationalpark. Der über 4.000qkm große Nationalpark zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man die Tiere von Plattformen aus auf Lichtungen, so genannten Bais beobachten kann. Zu den zu beobachtenden Tieren gehören Waldelefanten, Flachlandgorillas, Bongos, Waldbüffel und Riesenwildschweine. Die Flachlandgorillas haben sich mittlerweile an die Menschen gewöhnt und können oft hautnah beobachtet werden.
Weiterhin gibt es im Dzang- Sangha- Nationalpark die Möglichkeit, Angehörige der einheimischen und ursprünglichen Pygmäen beim Jagen zu begleiten und auf diese Weise das Volk und ihre Bräuche etwas näher kennenzulernen. Eine Erfahrung ist es auf jeden Fall wert.