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Sierra Leone News
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Verkehr Verkehr - Sierra Leone |
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Besonders im Landesinneren wurden im Bürgerkrieg weite Teile der bestehenden Infrastruktur zerstört. Es gibt dort kaum befestigte Straßen, was das Reisen in diesen Regionen sehr erschwert. Besonders während der Regenzeit sind die meisten Pisten nicht passierbar. Das Straßennetz von Sierra Leone ist rund 900 km lang, ein Großteil davon ist unbefestigt. In gutem Zustand sind ausschließlich die Hauptverkehrsstraßen die die Städte Freetown, Bo, Kenema und Makeni miteinender verbinden. Wer außerhalb dieser Städte in Sierra Leone reisen möchte, sollte unbedingt alles sehr gut planen. Um ein Auto zu mieten, muss in Sierra Leone ein Internationaler Führerschein vorgelegt werden. Aufgrund der meist schlechten Straßenverhältnisse wird empfohlen, einen Geländewagen zu mieten. Die Autovermietungen in Sierra Leone sind relativ teuer. Es besteht meistens die Möglichkeit, ein Fahrzeug mit Chauffeur anzumieten. In Sierra Leone herrscht Rechtsverkehr. Es wird dringend dazu geraten, sich an die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, um Probleme mit der Polizei im Urlaub zu vermeiden. In den Städten und am Flughafen in Freetown gibt es Taxis. Die Fahrzeuge verfügen in der Regel nicht über ein Taxameter, man sollte den Preis daher bereits vor Fahrtantritt verhandeln. In Freetown verkehren vereinzelt auch Linienbusse. Wer sich nicht selbst hinters Steuer wagt, kann in Sierra Leone auch gut mit dem Bus reisen. Das Busnetz verbindet alle Städte des Landes miteinander. Die Tickets sind sehr preiswert und sämtliche Verbindungen werden regelmäßig angeboten. Das zweifellos am meisten genutzte Verkehrsmittel der einheimischen Bevölkerung ist das Sammeltaxi, in Sierra Leone auch Poda Poda genannt. Es handelt sich dabei um Minibusse, die sowohl innerhalb der Städte verkehren, als auch sämtliche Regionen des Landes miteinander verbinden. Anders als mit dem Bus kann man mit einem Poda Poda auch in die kleineren Ortschaften reisen. Die Fahrten mit den Sammeltaxis sind sehr günstig. Zum Teil sind die Fahrzeuge allerdings etwas überfüllt und damit wenig bequem. |

