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Fluss am Grenzübergang Gorilla ist genervt Urwald Landschaft
Rusumu Wasserfall am Grenzübergang Gorilla schämt sich Gorilla hält sich die Augen zu
Wünsche, die man nicht ausschlägt Stehender Gorilla Silberrücken mit seinen Familienmitgliedern
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Ruanda: Babygorilla vor Wilderern gerettet

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Mittwoch, 10. August 2011

Die ruandischen Behörden haben an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo einen Babygorilla aus den Fängen von Wilderern gerettet. Das Gorillababy gehört zur Art der stark gefährdeten Berggorillas, die nur noch im zentralen Afrika beheimatet sind.

Die drei Wilderer Jean Baptiste Mushebeje, Musabyimana Elia und Tuma Janvier wurden von der Polizei aufgegriffen, als sie versuchten, den männlichen Gorilla über die Grenze zu schmuggeln. Eigenen Angaben zufolge haben sie das Tier in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo für umgerechnet 15.000 US-Dollar gekauft.

Das Alter des Gorillas wird auf acht bis zwölf Monate geschätzt. Das Tier befindet sich nun in Obhut von Pflegern und ist äußerlichen Untersuchungen nach zu Urteilen bei guter Gesundheit. Die Wilderer wurden verhaftet und befinden sich derzeit in der Stadt Gisenyi in Polizeigewahrsam.

Bereits vergangenen Monat hat Ruanda sechs Gorillawaisen an die Demokratische Republik Kongo zurückgegeben, nachdem Wilderer versucht hatten, sie nach Ruanda zu schmuggeln. Der Handel mit den Tieren ist ein einträgliches Geschäft, da sie entweder illegal als exotische Haustiere in alle Welt verkauft werden oder als seltene Wildfleisch-Delikatesse feil geboten werden.

Berggorillas zählen zu den stark bedrohten Tierarten und Tierschutzorganisationen schätzen die Wildtierpopulation auf 680 Exemplare, alle davon im zentralen Afrika. Die friedlichen Riesen finden sich nur noch in einem Nationalpark in Uganda und entlang der Grenze in der Virunga-Vulkan-Region zwischen der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda.

Das lukrative Geschäft mit den Tieren und die deshalb anhaltende Wilderei dezimiert den Bestand der Berggorillas jedoch weiter. Die ruandische Regierung hat daher angekündigt, ihren Kampf zum Schutz der Tiere zu intensivieren und hart gegen Wilderer vorzugehen. Gleichzeitig versucht sie der lokalen Bevölkerung den Wert der Tiere näher zu bringen. Touristen, die einzig wegen den seltenen Tieren in die Region kommen, bringen auch viel Geld mit und tragen somit zum Schutz der Berggorillas bei.

 




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