Mali: Heftige Gefechte in der Hauptstadt |
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Mittwoch, 2. Mai 2012 |
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Zu Beginn der Woche kam es in Malis Hauptstadt Bamako zu schweren Gefechten zwischen den Militärs, die vor rund sechs Wochen den Präsidenten Touré aus dem Amt putschten und Mitgliedern von dessen Garde. Die Lage in Bamako ist seither unübersichtlich. Wer wo die Kontrolle übernommen hat, ist weithin unklar.
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ECOWAS entsendet Truppen nach Mali und Guinea-Bissau |
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Freitag, 27. April 2012 |
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Mit einer überaus klaren Entscheidung versucht die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS die demokratischen Strukturen in Mali und Guinea-Bissau wieder herzustellen. In beiden westafrikanischen Ländern war es in jüngster Vergangenheit zu einer Machtergreifung des Militärs gekommen. Die ECOWAS hat angekündigt in beide Länder Einheiten zu entsenden, die die zeitnahe Rückkehr zur Demokratie sicherstellen sollen.
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Mali: UN besorgt über Festnahme von 22 Personen |
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Donnerstag, 19. April 2012 |
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Die UN zeigte sich besorgt über nun bekannt gewordene Verhaftungen von insgesamt 22 Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft in Mali. Die Militärs, die nach einem Abkommen mit der afrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS die Macht an eine zivile Übergangsregierung abgegeben haben, machten keine Angaben über die Vorwürfe, die den Verhafteten gemacht werden. Vor rund einem Monat hatten die Militärs den Präsidenten Taoré aus dem Amt geputscht.
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Timbuktu: Bibliothekare schützen Kulturschätze vor Rebellen |
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Mittwoch, 11. April 2012 |
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Die von den Tuareg angeführten Rebellen der MNLA haben Anfang April die legendäre Wüstenstadt Timbuktu eingenommen und die Unabhängigkeit des Norden Malis ausgerufen. Viele Menschen fürchten nun um einen einzigartigen Kulturschatz, der in Timbuktu lagert: Hunderttausende Manuskripte und Schriftrollen, die zum Teil fast 1.000 Jahre alt sind, werden von Bibliothekaren, Akademikern und Einwohnern Timbuktus vor den Rebellen geschützt und versteckt.
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Mali: Putschisten stimmen Machtübergabe zu |
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Sonntag, 8. April 2012 |
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Die Putschisten in Mali einigten sich am Wochenende mit dem afrikanischen Wirtschaftsbündnis ECOWAS auf eine friedliche Machtübergabe an eine zivile Regierung. Vor rund zwei Wochen hatten unzufriedene Soldaten gegen den Präsidenten Touré geputscht und die Verfassung aufgehoben. Im Norden Malis bringen die Tuareg-Rebellen unter dessen immer größere Gebiete unter ihre Kontrolle.
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Chaotische Zustände in Mali |
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Mittwoch, 4. April 2012 |
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Die Lage in Mali spitzt sich knapp zwei Wochen nach dem Putsch der Militärjunta immer weiter zu. Nach der Afrikanischen Union hat nun auch die USA Sanktionen gegen die Putschisten verhängt. Und auch im Norden wird die Lage immer dramatischer. Rebellen kontrollieren inzwischen einen Großteil der Region. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.
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Afrikanische Präsidenten brechen Treffen in Mali noch vor Landung ab |
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Donnerstag, 29. März 2012 |
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Sechs Präsidenten und Mitglieder der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS mussten heute einen geplantes Treffen mit der Militärjunta in Mali kurzfristig absagen. Anhänger der Militärregierung, die sich vor einer Woche an die Macht geputscht hat, blockierten den Flughafen in Bamako und zwangen die Präsidenten auf diese Weise zur Umkehr nach halber Strecke.
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Mali: Putschisten ohne Unterstützung |
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Samstag, 24. März 2012 |
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Nach dem Militärputsch in Mali ist die Lage in der Hauptstadt Bamako teilweise unruhig. Die Benzinpreise verdoppelten sich, nachdem es zu Plünderungen an Tankstellen durch Soldaten kam, die jedoch nach einem Aufruf des Anführers der Putschisten, Amadou Sanogo, weitestgehend wieder eingestellt wurden. Mitglieder der Afrikanischen Union bestätigten derweil, dass der gestürzte Präsident Touré wohlauf ist und sich noch immer im Land befinde.
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Donnerstag, 22. März 2012 |
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In Mali hat es in der Nacht auf Donnerstag einen Staatsstreich gegeben. Unzufriedene Soldaten haben den Präsidentenpalast offenbar erfolgreich eingenommen und nach eigenen Angaben die Regierung des Präsidenten Amadou Toumani Touré abgesetzt. Auslöser für den Putsch war der Umgang der Regierung mit den aufständischen Tuareg im Norden des Landes.
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Mali: Tuareg-Konflikt eskaliert weiter |
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Mittwoch, 7. März 2012 |
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Mit einem Appell an die UN-Außenministerin Ashton macht die „Gesellschaft für bedrohte Völker“ auf die humanitäre Katastrophe aufmerksam, die sich derzeit im Norden Malis abspielt. Über 80.000 Menschen sind seit Anfang Januar bereits vor den Kämpfen zwischen Anhängern der Tuareg-Freiheitsbewegung Azawad und der Regierungsarmee geflüchtet.
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Tausende flüchten vor Kämpfen in Mali |
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Dienstag, 7. Februar 2012 |
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Zehntausende Menschen in Mali sind in den vergangenen drei Wochen aus ihrer Heimat in die Nachbarländer geflüchtet. Grund ist die Zunahme blutiger Kämpfe zwischen Tuareg-Rebellen und Regierungstruppen. Die Spannungen zwischen den beiden Konfliktparteien haben eine Jahrzehntelange Geschichte. Friedensgespräche blieben bisher ohne Erfolg.
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Tote bei Massenpanik in Mali |
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Dienstag, 22. Februar 2011 |
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Mehrere Dutzend Menschen wurden bei einer Massenpanik in einem Stadion in Bamako am Montagabend zu Tode getrampelt. Das Unglück ereignete sich im Anschluss an die Predigt eines der berühmtesten Imams des Landes, die im Rahmen des islamischen Maouloud-Festes zu Ehren der Geburt Mohammeds abgehalten wurde. Unter den Opfern sind hauptsächlich Frauen.
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Baumwollsubventionen vernichten Gewinne in Entwicklungsländern |
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Montag, 15. November 2010 |
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Sowohl die USA als auch Europa finanzieren ihre Baumwollfarmer jährlich mit enormen Geldsummen, da der Anbau der Baumwolle in den Industrienationen aufgrund der hohen Personalkosten und den schlechteren klimatischen Bedingungen sonst nicht rentabel wäre. Die subventionierte Baumwolle aus dem Norden drückt den Weltmarktpreis für das landwirtschaftliche Produkt massiv, weshalb westafrikanische Baumwollfarmer enorme Verluste verzeichnen.
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