Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Kenia arrow News arrow Große Menge geschmuggeltes Elfenbein in Kenia beschlagnahmt

Große Menge geschmuggeltes Elfenbein in Kenia beschlagnahmt

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Donnerstag, 22. Dezember 2011

Den kenianischen Behörden ist in der Hafenstadt Mombasa ein wichtiger Schlag gegen den internationalen Elfenbeinschmuggel gelungen. Zollbeamte im Hafen Mombasas entdeckten in Containern, die nach Asien verschickt werden sollten, 727 Einzelteile Elfenbein, darunter auch viele ganze Elefantenstoßzähne. Der Fund zählt damit zu den größten entdeckten Lieferungen dieser Art, die in den letzten paar Jahren von den kenianischen Behörden gemacht wurden.

Die Schmuggelware war in Containern voller geschreddertem Plastik versteckt und wurde erst bei einem Scan kurz vor der Verschiffung entdeckt. Die stellvertretende Zolloberbeauftragte im Hafen von Mombasa, Rose Gichira, erklärte dass 727 Einzelteile sichergestellt worden seien. Genaue Angaben zu der Anzahl der dafür getöteten Elefanten und Nashörner, konnte sie noch nicht treffen.

Ein hinzugezogener Experte des kenianischen Wildlife Service (KWS) schätzt, dass bis zu 100 Elefanten für die Ware getötet worden sind. Aus welchen Teilen des ostafrikanischen Landes das Elfenbein stammt ist auch noch unklar. Der KWS kündigte eine Untersuchung und Tests an, um die Herkunft der Ware genauer bestimmen zu können.

Die Küstenstadt Mombasa, die am Indischen Ozean gelegen ist, gilt, neben der Hauptstadt Kenias, Nairobi, als die wichtigste Transitstation für Elfenbein, das aus dem ostafrikanischen Land geschmuggelt werden soll. Ein Großteil der Schmuggelware landet im Mittleren Osten und Asien, wo es zur Herstellung von Ornamenten, traditioneller Medizin und dubioser Potenzmittel verwendet wird. Vergangenen Monat stellten die kenianischen Behörden 87 Stoßzähne sicher, die in einem Container gefunden wurden, der mit Hong Kong adressiert war.

In den 1980er und 90er Jahren erreichte die Wilderei in Kenia ein Hochphase, als kriminelle Banden in einem großen Maßstab Elefanten und Nashörner schossen. Das führte zu einer starken Reduzierung der Dickhäuterpopulation und löschte die Nashörner in Kenia fast aus.

Seit der Tourismus eine immer wichtigere Rolle für das Land spielt, ist es dem KWS gelungen, die Wilderei effektiver zu bekämpfen und stark zu reduzieren. Der kenianische Wildlife Service schätzt, dass mittlerweile jährlich noch etwa 100 Elefanten der Wilderei zum Opfer fallen. Problematisch ist die Tatsache, dass die Elfenbeinjäger immer professioneller und internationaler organisiert sind.

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel