30 Jahre Karlheinz Böhm Äthiopienhilfe

aethiopien.gif Vor genau 30 Jahren wurde in der Show „Wetten, dass..“ der Grundstein für die Stiftung „Menschen für Menschen“ gelegt. Karlheinz Böhm wettete damals, dass nicht jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Franken oder sieben Schillinge für notleidende Menschen in der Sahelzone spenden würde. Obwohl er die Wette gewann, kam eine enorme Summe zusammen, die den Schauspieler einige Monate später dazu veranlasste, seine heute sehr erfolgreiche Stiftung zu gründen.

Eine legendäre Wette in der beliebten Samstagabendshow „Wetten, dass..“ legte vor genau 30 Jahren den Grundstein für die Stiftung „Menschen für Menschen“. Am 16. Mai 1981 wettete der österreichische Schauspieler Karlheinz Böhm, dass nicht jeder dritte Zuschauer der Show eine Mark, einen Franken oder sieben Schillige für Menschen in Not in der Sahelzone spenden würde. Er behielt Recht, dennoch kamen im Verlauf der Ausstrahlung der Show 1,2 Millionen Mark an Spendengeldern zusammen. Damit war die Grundlage für Böhms Äthiopienhilfe geschaffen. Noch im November desselben Jahres gründete Böhm seine Stiftung „Menschen für Menschen“. Heute leitet der ehemalige Schauspieler die erfolgreiche Stiftung zusammen mit seiner Frau Almaz, einer gebürtigen Äthiopierin.

Im Laufe der letzten 30 Jahre ist es der durch Zufall entstandenen Stiftung gelungen, eine wahre Erfolgsgeschichte vorzuweisen. Heute sind über 800 Menschen bei „Menschen für Menschen“ beschäftigt. Das Jahresbudget beträgt 14,3 Millionen Euro. Die Bereiche, die die Projekte und Maßnahmen der Stiftung abdecken, sind vielfältig. Zu den Prinzipien der Arbeit von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe gehört eine ganzheitliche Entwicklung, die auf Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet ist und großen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Die Maßnahmen, die die Organisation unterstützt, werden partnerschaftlich mit den Menschen vor Ort geplant und umgesetzt. Bisher wurden mit Mitteln der Stiftung fast 300 Schulen in Äthiopien gebaut, 100 medizinische Einrichtungen, 2.400 Kilometer Straße wurden ausgebaut und über 1.600 Brunnen und Bewässerungsanlagen eingerichtet. Das ist eine Bilanz, die sich sehen lässt.

In Anlehnung an die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte der Stiftung hat Karlheinz Böhm zum 30. Jubiläum von „Menschen für Menschen“ erneut einen Wettaufruf gestartet. Zwischen 2. Mai und 9. Juni haben 30 Städte in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gegen Böhm gewettet, jeden dritten Bürger dazu zu bewegen, mindestens einen Euro an die Äthiopienhilfe zu spenden. Mit den Einnahmen der Städtewette sollen unter anderem weitere Schulen in Äthiopien gebaut werden. Der aktuelle Stand der deutschen Städte, die an der Wette teilnehmen, ist täglich im Internet nachzulesen.

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