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Mauretanien News
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In Mauretanien kam es am Montag zu gewalttätigen Übergriffen der Polizei gegen Demonstranten, die sich aus Protest gegen die Regierung des Prä...
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Es ist gerade einmal 30 Jahre her, dass die Sklaverei in Mauretanien offiziell verboten wurde. Auch heute leben noch hunderttausende Menschen in dem westafrika...
Sitten & Gebräuche Sitten & Gebräuche - Mauretanien |
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Sogar die Nationalflagge des Landes symbolisiert den Islam. Wer Urlaub in Mauretanien macht, sollte das unbedingt respektieren. Die Kleiderwahl sollte zurückhaltend und keines Falls zu aufreizend ausfallen, auch wenn das Wetter dazu verlockt. Sogar bei Männern sind lange Hosen erwünsch. Wer eine Moschee oder eine andere religiöse Stätte in Mauretanien besichtigen möchte, sollte sich unbedingt an die Vorschriften halten. Frauen haben auch nicht immer Zutritt und man betritt eine Moschee grundsätzlich ohne Schuhe. Im Urlaub wird oft gerne fotografiert. Man muss sich jedoch in einem muslimischen Land wie Mauretanien bewusst sein, dass für die Menschen mit dieser Religion ein Foto ein Tabu sein kann, da es im Islam nicht erlaubt ist, Bilder des Menschen zu schaffen. Daher sollte man niemals ungefragt Personen fotografieren. Die Nahrungsaufnahme ist in der Gesellschaft von Mauretanien ein wichtiger sozialer Aspekt. Man isst zusammen aus einem Gefäß - ausschließlich mit der rechten Hand -, Männer und Frauen allerdings strikt getrennt. Nach dem Essen folgt das in vielen Ländern Nordafrikas übliche Teeritual. Der in Mauretanien sehr beliebte Minzetee wird in drei Phasen unterschiedlich stark aufgebrüht und zuerst bitter und dann sehr süß getrunken. Die Gesellschaft in Mauretanien ist stark hierarchisch geordnet. Besonders in den schwarzafrikanischen Gemeinden wird der Wohlstand nach außen hin gezeigt, indem man teure Kleidung trägt und die Frauen sehr viel Schmuck. Dadurch ist der soziale Status für jeden leicht erkennbar. Frauen und vor allem Mütter wenden in Mauretanien zwar geachtet, die Rollenverteilung ist dennoch bis heute sehr strikt. Die Männer haben in allen sozialen, politischen und religiösen Fragen die alleinige Entscheidungsmacht. Für Mädchen ist es sehr viel schwieriger, eine Schulbildung zu erhalten, als für Jungen. Besonders in den schwarzafrikanischen Gesellschaften ist Polygamie weit verbreitet. Die Beschneidung von Mädchen wird in Mauretanien leider immer noch fast überall praktiziert. |

