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Eritrea

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EritreaEritrea im nördlichen OstAfrika liegt direkt am Roten Meer, wie der Name schon verrät (griechisch: erythra thalassa = Rotes Meer). Eritrea ist das Land in Afrika, das noch am wenigsten lange unabhängig ist (erst seit 1993) und daher vielen noch relativ unbekannt ist.
Wer das zentrale Hochland bereisen möchte, sollte in den Monaten von September bis Februar reisen; wer jedoch in die Küstenregionen möchte sollte im November bis März reisen, um ein möglichst günstiges Klima vorzufinden.

Wer sich gerne sportlich aktiv zeigen möchte, hat in Eritrea zahlreiche Gelegenheiten dies zu verwirklichen. Die bergigen Hochland Regionen eignen sich bestens für Trekking oder Bergtouren während man in den Küstenregionen ein großes Angebot an Wassersportarten wahrnehmen kann.

Eine besondere Empfehlung ist dieses Gebiet für leidenschaftliche Taucher; die an das Rote Meer grenzenden Gebiete der ostafrikanischen Küste und die Dahlak- Inseln sind traumhafte und noch so gut wie unberührte Tauchgründe, die jedes Taucherherz höher schlagen lassen.

In Assab und im Norden von Massawa befinden sich sehr schöne Badestrände.

Auch das Kulturangebot Eritreas ist beeindruckend, denn es gibt zahlreiche historische Stätten in den ländlichen Regionen und viele moderne Sehenswürdigkeiten in den Städten. Wer ein archäologisches Interesse besitzt, der sollte sich Qohaito im Süden Eritreas ansehen, denn dort finden sich viele prähistorische Zeugnisse.

Wer sich lieber in den Städten herumtreibt, der sollte sich in jedem Fall die Hauptstadt Asmara sowie die Stadt Massawa ansehen. Die Hauptstadt Eritreas erhält ihren besonderen Charme durch den Baustil nach Vorbild der ehemaligen italienischen Kolonialmacht; nicht umsonst nannte man Asmara früher „piccolo Roma“, das kleine Rom. Die italienische Architektur findet sich in allen möglichen Bauwerken wieder, von einigen Wohngebäuden oder Geschäften bis hin zu Regierungsgebäuden und Kirchen.

Auch Massawa besticht durch seine Architektur und sein Stadtbild, auch wenn dieses, anders als Assab, vom ägyptischen und türkischen Stil geprägt wurde. Die Gebäude in den engen Straßen erstrahlen weiß und der Hafen und die Altstadt befinden sich auf einer Koralleninsel, was den verträumten, märchenhaften und malerischen Eindruck der Stadt noch verstärkt.

 
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