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Detailinformation - Dschibuti

Detailinformation.gifDie Republik Dschibuti liegt im nordöstlichen Teil von Afrika und ist mit 23.200 km² nur ungefähr so groß wie Hessen.

Es zählt zu den kleinsten Ländern des Kontinents. Am Roten Meer und am Golf von Aden erstreckt sich die Küste von Dschibuti auf insgesamt 314 km Länge. Aufgrund der wunderschönen und sehr gut erhaltenen Korallenriffe kommen vor allem Tauchsportler gerne hier her.

Ein Großteil des Landes besteht aus Wüste, aber auch Vulkane sind prägend für die Landschaft des kleinen Küstenstaates. Besonders beeindruckend sind die Danakilberge im Norden, wo auch die höchste Erhebung von Dschibuti liegt. Der Mousa Ali ist 2.063 m hoch und ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristen.

In Dschibuti leben Schätzungen zufolge ca. 830.000 Menschen. Über zwei Drittel der Einwohner lebt in der Hauptstadt Dschibuti Stadt, wo sich das kulturelle sowie das wirtschaftliche Zentrum des Landes befinden. Etwa 60 % der Bevölkerung gehören zur ethnischen Gruppe der Somali, die hauptsächlich im Süden des Landes ansässig sind. Weitere 35 % sind Afar, die den Osten und den Westen von Dschibuti besiedeln. Die restlichen 5 % sind hauptsächlich Araber und Europäer.

Die Amtssprachen von Dschibuti sind Arabisch und Französisch. Gesprochen werden allerdings vor allem Somali und Afar, die beide zur kuschitischen Sprachfamilie gehören.

Mit über 95 % Muslimen ist Dschibuti ein primär islamisches Land. Fast alle Dschibutianer sind sunnitische Muslime. Christen bilden nur eine sehr kleine Minderheit.  

Dschibuti zählt zu den ärmsten Ländern Afrikas. Das trockene und heiße Wetter ist nur bedingt für die Landwirtschaft geeignet. Die meisten Lebensmittel müssen aus den Nachbarländern importiert werden. Wichtiger Bestandteil der Wirtschaft sind die Salzvorkommen, die hauptsächlich ins angrenzende Äthiopien exportiert werden.

Der Tourismus spielt in Dschibuti bisher nur eine sehr marginale Rolle. Aufgrund der schlechten Infrastruktur ist das Reisen im Land mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Das Potenzial für einen ansteigenden Tourismus besteht aber durchaus, vor allem an den Küsten des Landes mit seinen faszinierenden Korallenriffen. Auch die Hauptstadt des Landes bietet viele Sehenswürdigkeiten.

 




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