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Burundi

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BurundiDas sehr kleine ostafrikanische Land Burundi mag zwar von der Fläche her recht klein sein (knapp 28.000qkm), ist jedoch mit ungefähr 8.390.500 Einwohnern und 280 Einwohner pro qkm ein sehr dicht bevölkertes Land wie sonst nur einige größere Länder Afrikas.

Burundi wird oft auch als die „Schweiz Afrikas“ bezeichnet, da das Land durch die Höhenlagen eines Hochplateaus, einem Ausläufer des Ostafrikanischen Grabens, ein wesentlich milderes und angenehmeres Klima besitzt als viele andere afrikanische Staaten. Eine gute Zeit, um Burundi zu bereisen, wären die Monate Mai bis Oktober, da dies die einzige Trockenperiode zwischen den zwei Regenzeiten des Jahres darstellt und die Luftfeuchtigkeit in dieser Zeit geringer und damit weniger drückend ist.

Das größte touristische Highlight Burundis stellt der Tanganjikasee des Great Rift Valleys dar. Der sechstgrößte und zweittiefste See der Erde wird gerne für eine Vielzahl von Wassersportarten genutzt oder um sich am malerischen Strand von Saga zu erholen und etwas Sonne zu tanken. In diesem Gebiet befinden sich auch viele Hotelanlagen.

Neben dem Tanganjikasee ist vor allem die Hauptstadt Bujumbura und Gitega sehenswert. Die Haupt- und Hafenstadt ist die größte Stadt Burundis und verfügt über einige interessante Museen, einen schönen Markt und einige nette Geschäfte. In der Stadt kann man weiterhin noch relativ viele Häuser bzw. Häuserfassaden aus der Kolonialzeit finden, die ein abwechslungsreiches Stadtbild kreieren und einen interessanten Gegensatz zum einheimischen Marktleben darstellen.

Die Stadt Gitega, etwas weiter östlich von Bujumbura, war ehemals eine Königsstadt (ähnlich wie Muramvya) und ist diesbezüglich sehr interessant; außerdem befindet sich hier unter anderem das Burundi National Museum.

Andere Sehenswürdigkeiten Burundis wären beispielsweise die Thermalquellen von Muhweza sowie einige sehr schöne Nationalparks (z.B. Nationalpark von Kibira, usw.), in denen man zahlreiche verschiedene wilde Tierarten beobachten kann. Wer sich speziell für die Beobachtung einiger ungewöhnlicher Vogelarten interessiert, der sollte sich über die einheimischen Seen informieren, da beispielsweise der See von Rwihinda einige sehr interessante Arten beheimatet.

 
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