Die Republik Burundi in Ostafrika wird oft auch als die "Schweiz Afrikas" bezeichnet, da das Land durch die Höhenlagen eines Hochplateaus, einem Ausläufer des Ostafrikanischen Grabens, ein wesentlich milderes und angenehmeres Wetter besitzt als viele andere afrikanische Staaten. Eine gute Zeit, um Burundi zu bereisen, sind die Monate Mai bis Oktober, die außerhalb der Regenzeit liegen. In dieser Zeit ist die Luftfeuchtigkeit geringer und das Klima weniger drückend als in den übrigen Monaten des Jahres.
Das größte touristische Highlight in Burundi stellt der Tanganjikasee des Great Rift Valleys dar. Der sechstgrößte und zweittiefste See der Erde wird heute gerne für eine Vielzahl von Wassersportarten genutzt oder um sich am malerischen Strand von Saga zu erholen und etwas Sonne zu tanken. In diesem Gebiet befinden sich auch viele Hotelanlagen die sehr kinderfreundlich sind. Hier gibt es außerdem besonders gute Fischrestaurants, die wunderbare Gerichte mit frischem Fisch direkt aus dem Tanganjikasee anbieten. Eine der Nationalspezialitäten ist der Feenbarsch, auch "Prinzessin von Burundi" genannt.
Neben dem Tanganjikasee ist vor allem die Hauptstadt Bujumbura sehenswert. Die Hafenstadt ist die größte Stadt in Burundi und verfügt über einige interessante Museen, einen schönen Markt und viele nette Geschäfte. In Bujumbura kann man heute noch relativ viele Häuserfassaden aus der Kolonialzeit finden, die ein abwechslungsreiches Stadtbild kreieren und einen interessanten Gegensatz zum afrikanischen Marktleben darstellen.
Die Stadt Gitega, östlich von Bujumbura gelegen, war ehemals eine Königsstadt und hat heute noch einige Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte dieser Zeit zu bieten. Außerdem befindet sich hier auch das Burundi National Museum.
Andere Sehenswürdigkeiten in Burundi sind beispielsweise die Thermalquellen von Muhweza, sowie einige sehr schöne Nationalparks. Im Nationalpark von Kibira zum Beispiel kann man zahlreiche verschiedene afrikanische Tierarten beobachten. Wer sich speziell für die Beobachtung seltener Vogelarten interessiert, der sollte sich über die einheimischen Seen informieren, da beispielsweise der See von Rwihinda einige sehr interessante Arten beheimatet.
Aktuelle News und Infos über die Republik Burundi findet man im Internet auf der Website von News free.
Detailinformation - Burundi
Die ostafrikanische Republik Burundi ist mit einer Gesamtfläche von knapp 28.000 km² eines der kleinsten Länder Afrikas.
Vor der Einreise nach Burundi muss bei der Botschaft in Berlin ein Visum beantragt werden. Hierfür benötigt man einige Dokumente, die dem Antrag beigelegt werden müssen.
Im Mittelpunkt der Küche von Burundi stehen Bohnen. Sie gehören zu beinahe jeder Malzeit dazu, weshalb man sie mit einem Augenzwinkern fast schon als das „Nationalgemüse“ bezeichnen kann.
In Burundi gibt es nur einen Flughafen. Dieser liegt etwa 10 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Bujumbura und wird auch von internationalen Fluggesellschaften angeflogen.
Eine medizinische Versorgung ist in Burundi nur unzureichend gewährleistet. Man darf nicht vergessen, dass Burundi zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, was sich natürlich auch auf seine medizinische Infrastruktur auswirkt.
In Burundi herrscht tropisch heißes und wechselfeuchtes Klima. Die Durchschnittstemperaturen unterliegen das ganze Jahr über nur einer minimalen Schwankung und variieren tagsüber zwischen 27° C im Januar und 30° C in den Monaten August und September.
Um Ihre Reise nach Burundi optimal planen zu können, können vorab einige Telefonate in Ihr Zielland notwendig sein, beispielsweise für Hotelreservierungen oder Autovermietungen.
Die Republik Burundi liegt in Mitten der tropischen Regenwälder Afrikas und hat eine wunderschöne Flora und Fauna zu bieten. Besonders geschützt werden Tiere und Pflanzen in den vier Nationalparks des Landes.
Die Infrastruktur in Burundi ist relativ gut, zumindest was das Straßennetz betrifft. Die Hauptverkehrsstraßen sind asphaltiert, es ist also problemlos möglich von Stadt zu Stadt zu gelangen.
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