
Bei strahlendem Sonnenschein stand ich nach etwa zehn Stunden Flug auf dem International Airport Johannesburg. Ich nahm mir ein Taxi zu meinem Hostel in einem kleinen Vorort der Metropole. Zugegeben, mit den Hotels in Monastir, meinem letzten Reiseziel, war die Unterkunft nicht zu vergleichen. Aber das Hostel war sauber, gemütlich und familiär. Schon am ersten Tag machte ich die Bekanntschaft von zwei Holländerinnen, die sich ebenfalls auf das Abenteuer einer Städtereise in Johannesburg begeben hatten. Da die beiden bereits einige Tage in Südafrika waren, kannten sie sich mit den lokalen Fortbewegungsmitteln bereits ganz gut aus, was ein großer Vorteil für mich war.

Ein weiteres Highlight meiner Städtereise nach Johannesburg war der Tag in Soweto. Von hier gingen 1976 die Schülerproteste gegen das rassistische Apartheidregime aus. Der Besuch des Hector Peterson Monument und des Nelson Mandela Museums waren beide interessant wie bewegend. Dasselbe lässt sich auch über das Apartheid Museum sagen. Die Dokumentation über die Zeit der institutionalisierten Rassentrennung in Südafrika hat mich sehr bewegt.
Nach 10 Tagen flog ich mit wunderbaren Eindrücken wieder nach Hause und nicht zuletzt mit der Gewissheit, dass sich die Städtereise nach Johannesburg auf jeden Fall gelohnt hat. Beeindruckt haben mich nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern vor allem das pulsierende Leben in dieser vielfältigen Stadt.