Michelle Obama zu Besuch in Südafrika

suedafrika1.gif Michelle Obama, die First Lady der USA, ist am Montagabend zu einem sechstägigen Besuch in Südafrika eingetroffen. Bereits am Dienstag durfte sie dem gesundheitlich schwer angeschlagenen Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela einen Besuch abstatten. Weitere Programmpunkte sind der Besuch diverser bedeutender Stätten des Anti-Apartheidkampfes in Südafrika, darunter die Gedenkstätte des 1976 bei den Schülerprotesten ermordeten Jungen Hector Petersen in Soweto.

Michelle Obama, die First Lady der USA, hat am Montag ihre sechstägige Reise nach Südafrika begonnen. Begleitet wird sie zwar nicht von ihrem Ehemann Barack Obama, dafür aber von ihren beiden Töchtern Sasha und Malia und von ihrer Mutter Marian Robinson. Zum Abschluss des Besuchs wird Michelle Obama auch in das Nachbarland Botswana reisen. Es ist die erste Reise der First Lady in ein afrikanisches Land, die sie ohne ihren Ehemann seit dessen Amtsantritt unternimmt.

Der Empfang der First Lady und ihrer Familienangehörigen durch eine Delegation an einem Militärflughafen in der Nähe der Verwaltungshauptstadt Pretoria am Montagabend soll sehr herzlich gewesen sein. Den Töchtern der Obamas wurden große Tücher in der landesfarben Südafrikas überreicht. Michelle Obama trug eine Kombination des britisch-nigerianischen Designers Duro Olowu, was ihr natürlich zusätzliche Sympathien bei ihren Gastgebern einbrachte.

Gleich am ersten Tag ihres Aufenthaltes in Südafrika erwartete Michelle Obama ein großartiges Highlight in ihrem straffen Programm, ein Besuch bei Nelson Mandela. Aufgrund des schlechten gesundheitlichen Zustands des heute 92-jährigen Freiheitskämpfers fiel der Besuch zwar recht kurz aus, es ist dennoch eine große Ehre dem Friedensnobelpreisträger zu begegnen. Denn seit einiger Zeit hat Mandela immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen, weshalb er nur noch sehr wenige Menschen in seinem Haus in Houghton, Johannesburg, empfängt.

Vor dem Kurzbesuch bei Nelson Mandela traf sich Michelle Obama am Dienstag mit Nompumelelo Ntuli-Zuma, der Gattin des amtierenden südafrikanischen Staatsoberhauptes Jacob Zuma. Der Präsident selbst hält sich derzeit nicht in Südafrika auf. Die beiden Präsidentenehefrauen thematisierten während ihrer Unterredung unter anderem die Zukunftsperspektiven von jungen Menschen und Frauen in Südafrika.

Ein weiterer Programmpunkt des Besuchs der First Lady der USA in Südafrika wird ein Besuch beim Nobelpreisträger und ehemaligen Erzbischof Desmond Tutu in Kapstadt sein. Am Mittwoch wird Michelle Obama außerdem bei einem Treffen junger weiblicher Führungskräfte aus ganz Südafrika eine mit Spannung erwartete Rede halten. Geplant ist des Weiteren ein Besuch bei der Nelson Mandela Stiftung, im Apartheidmuseum in Johannesburg sowie bei der Gedenkstätte des 1976 bei den Schülerprotesten ermordeten Hector Peterson in Soweto.

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