Südafrika: Katastrophenalarm wegen Überschwemmungen

suedafrika1.gifLang anhaltende Regenfälle in Südafrika haben zu schweren Überschwemmungen geführt. Entlang des Orange River wurden viele Menschen evakuiert und Brücken gesperrt. In den betroffenen Landesteilen wird nächste Woche Katastrophenalarm ausgelöst hieß es aus Regierungskreisen. Durch die Überschwemmungen sind im vergangenen Monat in Südafrika bereits an die 40 Menschen ums Leben gekommen.

Die südafrikanische Regierung hat angekündigt kommende Woche in einigen Landesteilen Katastrophenalarm auszulösen, nachdem im vergangenen Monat bereits 40 Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen sind. Die Regierung hat einen eigenen Ausschuss zusammengestellt, der sich um Vorkehrungsmaßnahmen und die Unterstützung der betroffenen Menschen kümmert.

Geleitet wird der Ausschuss vom Minister für gemeinsame Regierungsführung und traditionelle Angelegenheiten, Sicelo Shiceka, der von Ministern anderer Bereiche unterstützt wird.

Schwere Regenfälle während des gesamten letzten Monats haben zu Überschwemmungen von der Kwa-Zulu Natal Region im Osten bis Northern Cape Region im Westen zu Überschwemmungen geführt. Tausende Häuser und einfache Behausungen entlang des Orange River, dem längsten Fluss des Landes, der von Ost nach West durch Südafrika verläuft, wurden überflutet.

Einige der Brücken über den Fluss wurden aus Sicherheitsgründen gesperrt und viele der dort lebenden Menschen wurden mit Hilfe der Luftwaffe und des Militärs evakuiert. Aufgrund der enormen Wassermassen musste die Regierung mittlerweile auch einen Staudamm am Orange River öffnen, wodurch die Situation noch verschärft wird.

Auch in Johannesburg haben sich viele Menschen auf mögliche Überschwemmungen vorbereitet. Die Anwohner gefährdeter Gebiete erhielten Tipps, wie sie sich auf eine Flut vorbereiten können und darüber hinaus die Anweisung, ein Notfallpaket zusammenzustellen, für den Fall, dass sie evakuiert werden müssen.

Herr Shiceka, der Vorsitzende des Regierungsausschusses erklärte, dass sein Team auch nach langfristigen Lösungen für das Überschwemmungsproblem sucht. Dazu gehört auch, dass verhindert werden soll, dass Menschen sich illegal auf Überschwemmungsflächen ansiedeln. Wohnungsnot und fehlende Alternativen führen häufig dazu, dass sich Menschen direkt an Freiflächen entlang der Flussläufe niederlassen.

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