Äquatorialguinea und Gabun bereit für die Afrikameisterschaft

aequatoralguinea-flagge Die beiden Gastgeber der diesjährigen Fußball-Afrikameisterschaft, Gabun und Äquatorialguinea, sind rechtzeitig mit den Vorbereitungen für das Großereignis fertig geworden und freuen sich auf den Start am 21. Januar. Der Generalsekretär des lokalen Organisationskomitees sprach von reibungslosen Vorbereitungen. Erst 2003 hatte in Äquatorialguinea das erste Fußballstadion eröffnet, das den Namen auch verdient. Weitere Spielorte wurden in den letzten Wochen fertiggestellt.

Das für die Planung der Fußball-Afrikameisterschaft 2012 zuständige lokale Organisationskomitee in Äquatorialguinea hat bekannt gegeben, dass das Land alle Vorbereitungen für das Turnier abgeschlossen habe und nur noch einige Kleinigkeiten erledigt werden müssten. Am kommenden Samstag, dem 21. Januar eröffnet die Nationalmannschaft des kleinen Landes das vom afrikanischen Fußballverband (CAF) organisierte Turnier gegen das Team aus Libyen.

Fernando Hermes Vega, der Generalsekretär des Organisationskomitees erklärte gegenüber der BBC, dass Äquatorialguinea bereit sei, Afrikas „größte Fußballparty“ auszutragen. Die alle zwei Jahre stattfindende Meisterschaft wird 2012 von den beiden an der zentralen Westküste gelegenen Staaten Äquatorialguinea und Gabun in Kooperation ausgetragen. Vega zufolge ist die Zusammenarbeit im Vorfeld sehr gut gelungen, da es von Anfang an lediglich ein Organisationsteam gegeben habe.

Die vier Spielorte für das Turnier sind das 2003 eröffnete Nuevo Estadio de Malabo in der gleichnamigen, auf einer Insel gelegenen Hauptstadt Äquatorialguineas und das auf dem Festland befindliche Stadion in Bata, welches erst Anfang Januar durch ein Freundschaftsspiel mit Südafrika eröffnet wurde. In Bata findet am Samstag auch die Eröffnungszeremonie statt.

Hinzu kommen die Stadien in Franceville und Libreville, der Hauptstadt Gabuns. Auch das Stadion in Franceville wurde erst kürzlich fertiggestellt und fasst 25.000 Zuschauer. Bei der Partie zur Einweihung trennten sich Gabun und der Sudan mit einem 0:0 unentschieden. Das einzige woran es laut Vega jetzt noch fehlt, sind ausreichend freiwillige Helfer, die Englisch, Französisch und Spanisch sprechen können.

Die Afrikameisterschaft, die offiziell African Cup of Nations bzw. Coupe d'Afrique des Nations genannt wird, gibt es bereits seit 1957. Gastgeber Gabun nimmt zum fünften Mal am Finale des Turniers teil, während der Partner Äquatorialguinea sein Debüt feiern wird. Für den Präsidenten der kleinen Nation ist das Ziel dennoch klar: Er hat die Nationalspieler dazu aufgerufen, den Titel nach Hause zu holen. Ein Unterfangen, dass schwierig werden dürfte. Aktuell rangiert die Mannschaft auf Platz 150 des Fifa-Rankings – der Freude an dem Großereignis wird das aber sicher keinen Abbruch tun.

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