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Urlaub in Südafrika: Welche Zahlungsmittel werden akzeptiert?


Zahlungsmittel SüdafrikaDie "Regenbogennation" Südafrika mit ihren landschaftlichen und kulturellen Gegensätzen gehört nicht nur für Afrika-Fans zu den Traumreisezielen. Mit 3.000 Kilometern Küste, faszinierender Flora und Fauna und pulsierenden Metropolen wie Kapstadt und Johannesburg hat das Land am südlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents für jeden Urlaubertyp etwas zu bieten.

Ob Segeln am Kap der guten Hoffnung, Klettern am majestätischen Tafelberg oder ein Besuch der "Big Five" im Krüger Nationalpark - eine Reise nach Südafrika ist aufregend, will aber auch gut vorbereitet sein. Das betrifft nicht nur das Gepäck und Impfungen, sondern auch die persönlichen Finanzen. Welche Zahlungsarten sind in Südafrika akzeptiert? Was tun, wenn Bargeld und Kreditkarten gestohlen werden? Auf diese und weitere Fragen liefert dieser Artikel Antworten.

 

Bargeld mitnehmen oder nicht?

Südafrika-Urlauber dürfen unbegrenzt Devisen wie Euro oder US-Dollar in das Land einführen und vor Ort in die Landeswährung Rand (ZAR) eintauschen. Für Rand besteht bei der Ein- und Ausfuhr eine Beschränkung auf 5.000 Rand pro Person. Das Eintauschen ist bei Banken, in Hotels, bei Reiseanbietern und an Wechselstuben möglich. Zwar kann es sich für einen besseren Wechselkurs lohnen, Euro erst in Südafrika in die Landeswährung einzutauschen . Das Mitführen größerer Bargeldmengen ist aber auch immer mit einem erhöhten Risiko verbunden, dass es zu einem Diebstahl oder Verlust kommt. Zudem akzeptieren Geschäfte, Hotels, Mietwagenfirmen und Veranstalter vor Ort nur die Landeswährung Rand. Besser eignen sich deshalb EC- und Kreditkarten als Zahlungsmittel.

Shopping und Tanken mit EC- und Kreditkarte möglich?
Die EC-Karte ist aufgrund fehlender Akzeptanz als direktes Zahlungsmittel in Südafrika ungeeignet. Das gilt auch für Travellerschecks, denn das Eintauschen ist oft langwierig und ohnehin nur in großen Bankfilialen möglich. So gut wie überall akzeptiert sind Kreditkarten der großen Anbieter American Express, Diners Club und Mastercard. Vom Restaurantbesuch über den Mietwagen bis hin zu Einkaufstouren in den großen Malls lässt sich alles problemlos mit dem Plastikgeld bezahlen. Allerdings sollten Urlauber an die - je nach Kreditkartenanbieter unterschiedlich hohen - Gebühren denken. Sie betragen beim Auslandseinsatz durchschnittlich ein bis zwei Prozent der getätigten Umsätze. Zwar verlangen vereinzelte Anbieter von ihren Kunden keine Gebühren, wenn sie die Karte in Südafrikaurlaub einsetzen. Die Regel ist das jedoch nicht.

Ganz auf Bargeld können Urlauber im Land der Kontraste trotzdem nicht verzichten. Vor allem dann nicht, wenn sie eine Tankstelle ansteuern wollen. Denn Benzin und Diesel können Urlauber in Südafrika ausschließlich bar bezahlen. Doch viel Bargeld müssen Autofahrer trotzdem nicht mitführen. An den im ganzen Land verfügbaren Geldautomaten (ATMs) ist das Geldabheben mit einer EC-/Maestro-Karte problemlos möglich, allerdings fallen auch hier bei jedem Gebrauch Gebühren zwischen 5 und 10 Euro an. Kostengünstiger ist es an den Geldautomaten deutscher Banken, aber auch mit einigen Kreditkarten möglich. In Südafrika ist unter anderem die Deutsche Bank AG mit Niederlassungen vertreten. Je nach Bank können Urlauber zwischen 2.000 und 4.000 Rand (umgerechnet etwa 120 bis 250 Euro) pro Tag abheben.

Finanzielle Hilfe bei Notfällen
Kommt es rund 14.000 Kilometer von der Heimat entfernt zum Verlust des Portemonnaies oder fallen Bargeld und Kreditkarten Dieben in die Hände, ist schnelle Hilfe gefragt. Nachdem Urlauber ihre Karten haben sperren lassen und den Verlust ihrer Geldbörse bei der Polizei in Südafrika angezeigt haben, bietet sich zur Geldbeschaffung ein weltweiter Dienst wie Azimo an. Gegen eine geringe Gebühr können Bekannte, Freunde oder Familie Geld in Deutschland per Überweisung oder Kreditkarte einzahlen, das der Reisende in Südafrika beispielsweise in Cape Town, Durban, Johannesburg oder Stellenbosch in rar abholen kann. Daneben bietet sich die Möglichkeit, das Geld auf ein Mobiltelefon zu überweisen. Der Vorteil von Diensten ist, dass das Geld schnell (oft schon eine Stunde nach Einzahlung) in Südafrika zur Verfügung steht und das zu Gebühren, die deutlich unter denen einer Auslandsüberweisung liegen.

 

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