Uganda: Mörder von David Kato zu 30 Jahren Haft verurteilt |
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Freitag, 11. November 2011 |
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Der Ugander Enock Nsubuga, der vor Gericht gestanden hat, den Menschenrechtler David Kato mit einem Hammer erschlagen zu haben, ist zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der 46-jährige David Kato hat jahrelang in seinem Heimatland gegen die Diskriminierung von Homosexuellen gekämpft. In Uganda ist Homosexualität illegal und wird mit Gefängnis bestraft, da sie als unchristlich und unafrikanisch gilt.
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Uganda: USA senden Truppen zum Kampf gegen Rebellengruppe |
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Samstag, 15. Oktober 2011 |
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Die USA entsenden etwa 100 Soldaten nach Uganda, um dort die lokalen Einheiten im Kampf gegen die Lord's Resistance Army (LRA) zu unterstützen. US-Präsident Barack Obama teilte mit, dass die Einheiten als Militärberater fungieren sollen, mit dem Ziel, den Anführer der LRA, Joseph Kony, zu beseitigen. Die LRA terrorisiert den zentralafrikanischen Raum seit über 20 Jahren und wird für über 30.000 Tote verantwortlich gemacht.
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Neues Krebstherapiezentrum in Uganda eröffnet |
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Freitag, 14. Oktober 2011 |
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Die in Uganda am häufigsten auftretenden Krebserkrankungen sind solche, die infektionsbezogen entstehen. In der Hauptstadt des Landes, Kampala, hat nun eine neues Krebstherapiezentrum seine Pforten geöffnet, welches die Zusammenhänge zwischen Infektionskrankheiten und Krebserkrankungen genauer untersuchen soll. Außerdem soll die frühzeitige Diagnose und Behandlung von Krebspatienten gefördert und die spezialisierte Ausbildung von medizinischem Personal vorangetrieben werden. Neues Krebstherapiezentrum in Uganda eröffnet weiterlesen... |
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25 Jahre Haft für WM-Bomber |
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Samstag, 17. September 2011 |
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Fast 80 Menschen starben im Juli vergangenen Jahres, als während des Endspiels der Fußball Weltmeisterschaft in Ugandas Hauptstadt Kampala zwei Bomben detonierten. Zwei Männer, die ihre Beteiligung an den bestialischen Anschlägen gestanden hatten, wurden nun am Freitag zu Haftstrafen verurteilt. Fünfzehn weitere Personen warten noch auf ihre Verhandlung.
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Uganda: Erdrutsche fordern mindestens 40 Todesopfer |
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Dienstag, 30. August 2011 |
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Nach starken Regenfällen im Osten Ugandas kam es zu mehreren Erdrutschen, die mindestens 40 Menschen das Leben kosteten. Einige kleine Dörfer wurden gänzlich unter den Erdmassen begraben. Erst im vergangenen Jahr starben in derselben Region über 300 Menschen bei ähnlichen Katastrophen. Möglicher Grund für die Erdrutsche ist zunehmende Abholzung der Baumbestände in der Bergregion.
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Uganda: Ölvorkommen – Fluch oder Segen? |
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Donnerstag, 25. August 2011 |
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Im westafrikanischen Ghana wird seit diesem Jahr Öl gefördert und das zentralafrikanische Uganda möchte im kommenden Jahr damit beginnen. Und sie sind nicht die einzigen – immer mehr afrikanische Länder wollen Ölvorkommen ausbeuten. Sie alle können viel von den Erfahrungen anderer erdölproduzierender Staaten lernen und so verhindern, dass aus dem Ressourcenreichtum ein Fluch wird.
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Uganda: Gedenkkundgebung gewaltsam aufgelöst |
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Mittwoch, 17. August 2011 |
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In Uganda hat die Polizei eine friedliche Versammlung gewaltsam aufgelöst. Die Opposition hatte zu einer Kundgebung zum Gedenken der Opfer der Proteste im April aufgerufen. Nach Angaben der Polizei diente der Einsatz dazu, den Ausbruch von Gewalt bei der Versammlung zu verhindern. Die Menschen wollten mit Kerzen an die Verstorbenen erinnern.
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Uganda: Prozess gegen Oppositionsführer eingestellt |
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Dienstag, 9. August 2011 |
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Ein ugandisches Gericht hat alle Anklagepunkte, die dem Oppositionsführer des Landes, Kizza Besigye, zur Last gelegt wurden, fallen gelassen. Die Regierung hatte ihm vorgeworfen, während der Proteste im April, die sich an den gestiegenen Lebensmittelpreisen entzündet hatten, mehrere Straftaten begangen zu haben, darunter Anstiftung zu Gewalt, Landfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt.
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Uganda: Lehrer streiken und Aktivisten kündigen weitere Proteste an |
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Donnerstag, 28. Juli 2011 |
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In Uganda hat die nationale Lehrergewerkschaft UNATU bekannt gegeben, dass alle Lehrer ab heute streiken. Seit Jahren fordern die schlecht bezahlten Staatsangestellten eine Erhöhung ihrer Löhne, die von der Regierung jedoch immer wieder abgelehnt wurde. Nun streiken die Lehrer landesweit und fordern eine Lohnerhöhung um 100 Prozent. Auch aufgrund der stark gestiegenen Lebensmittel- und Benzinpreise soll es in Uganda wieder Protestaktionen geben.
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Uganda: Präsidiale Geburtstagstorte beschlagnahmt |
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Dienstag, 5. Juli 2011 |
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Etwa 20 Aktivisten der Opposition haben in Uganda den 73. Geburtstag des Präsidenten Yoweri Museveni gefeiert. 200 Polizisten beendeten die Feier umgehend und beschlagnahmten Geschenke und die Geburtstagstorte. Museveni selbst behauptet, erst 68 Jahre alt zu sein. Wäre er 73, dann dürfte er bei der nächsten Wahl nicht mehr kandidieren.
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Uganda: 19 Schulkinder sterben bei Blitzeinschlag |
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Mittwoch, 29. Juni 2011 |
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Bei einem Blitzeinschlag in eine Grundschule in Uganda kamen am Dienstagabend 19 Schülerinnen und Schüler ums Leben. Die Zahl der Verletzten liegt nach Angaben der örtlichen Polizei bei mindestens fünfzig. Einige davon schweben noch in Lebensgefahr. Allein in der vergangenen Woche wurden in Uganda mindestens 28 Menschen durch schwere Unwetter getötet, die für diese Jahreszeit äußerst untypisch sind.
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Uganda: Korruptionsvorwürfe gegen ehemaligen Vizepräsident |
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Dienstag, 31. Mai 2011 |
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Gilbert Bukenya, der vor zwei Wochen als Vizepräsident Ugandas entlassen wurde, sieht sich nun mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Vorgeworfen werden ihm im einzelnen Amtsmissbrauch und betrügerische Praktiken. Viele Experten sehen hinter der Anklage einen Versuch des langjährigen Präsidenten Yoweri Museveni, sich eines potentiellen Präsidentschaftskandidaten zu entledigen.
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Oppositionsführer in Uganda de facto unter Hausarrest |
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Donnerstag, 19. Mai 2011 |
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Der ugandische Oppositionsführer Kizza Besigye wurde heute von der Polizei daran gehindert, sein Haus zu verlassen. Die Ordnungshüter teilten ihm mit, er stehe und „präventivem Gewahrsam“ und ließen ihm nur die Option entweder in sein Haus zurückzukehren oder umgehend verhaftet zu werden. Seit mehreren Wochen veranstaltet die Opposition in Uganda zweimal wöchentlich Demonstrationen gegen die stark gestiegenen Lebensmittel- und Benzinpreise.
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Uganda: Tote am Tag der Amtseinführung |
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Freitag, 13. Mai 2011 |
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Am gestrigen Donnerstag wurde Yoweri Museveni zum vierten Mal als Präsident Ugandas vereidigt. Im Vorfeld der Amtseinführungszeremonie kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Anhängern der Opposition, die einen Fahrzeugkonvoi mit Steinen bewarfen. In dem Konvoi befand sich Gäste der Zeremonie und die Sicherheitskräfte töteten Berichten zufolge fünf Menschen, als sie gegen die Demonstranten vorgingen.
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Uganda: Todesstrafe für Homosexuelle immer umstrittener |
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Donnerstag, 12. Mai 2011 |
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Uganda: Todesstrafe für Homosexuelle immer umstrittenerDer in Uganda unter den Namen „Anti-Schwulen Gesetz“ bekannt gewordene Gesetzentwurf hat international für massive Empörung gesorgt, weshalb mittlerweile auch Verfechter des Entwurfs nicht länger die Todesstrafe für „schwere Fälle“ der Homosexualität fordern. Nichtsdestotrotz fordern sie härtere Strafen für Homosexuelle, bis hin zu lebenslanger Haft. In Uganda herrscht ein homophobes Klima vor, bereits jetzt werden homosexuelle Handlungen mit bis zu 14 Jahren Gefängnis geahndet.
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Ugandas Oppositionsführer wird an Einreise gehindert |
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Mittwoch, 11. Mai 2011 |
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Kizza Besigye, Ugandas Oppositionsführer, wurde heute am Flughafen in Nairobi, Kenia, daran gehindert, ein Flugzeug in seine Heimat Uganda zu besteigen. Besigye ist einer der Anführer der seit Wochen anhaltenden Demonstrationen gegen steigende Lebensmittel- und Benzinpreise in Uganda. Der amtierende Präsident Ugandas, Yoweri Museveni, möchte die Proteste um jeden Preis verhindern. Er soll morgen zum vierten Mal als Präsident eingeschworen werden.
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Homosexuelle Aktivistin aus Uganda gewinnt Menschenrechtspreis |
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Mittwoch, 4. Mai 2011 |
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Die Uganderin Kasha Jacqueline Nabagesera ist die diesjährige Gewinnerin des begehrten „Martin Ennals Preises für Verteidiger der Menschenrechte“. Mit ihrem mutigen und unerschütterlichen Engagement setz sie sich seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen in Uganda ein. Ein Land, das in den vergangenen Monaten aufgrund seines enorm homophoben Klimas immer wieder negative Schlagzeilen machte.
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Zwei Tote bei Protesten in Uganda |
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Sonntag, 1. Mai 2011 |
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In Uganda wurden am Freitag bei Protesten gegen die gewaltsame Verhaftung des Oppositionsführers Besigye mindestens zwei Menschen getötet und viele weitere zum Teil schwer verletzt. Der 55-jährige ist einer der Initiatoren der Aktion „Walk to Work“, mit der die Ugander seit einigen Wochen friedlich gegen die steigenden Lebensunterhaltskosten protestieren.
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Ugandischer Oppositionsführer zum vierten Mal in Folge verhaftet |
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Samstag, 30. April 2011 |
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In Uganda halten die Demonstrationen gegen steigende Lebensmittelpreise an und der Oppositionsführer Kizza Besigye wurde beim Versuch daran teilzunehmen zum vierten Mal in Folge festgenommen und schwer verletzt. Wütende Demonstranten forderten daraufhin seine Freilassung. Die Veranstaltung wurde von Sicherheitskräften mit scharfer Munition und Tränengas beendet. Bilanz: Zwei Tote und mindestens 90 Verletzte.
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Uganda: Oppositionsführer drittes Mal in Folge festgenommen |
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Donnerstag, 21. April 2011 |
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Der Oppositionsführer Kizza Besigye ist heute das dritte Mal in Folge in Ugandas Hauptstadt Kampala festgenommen worden, als er sich an einer Demonstration gegen steigende Lebensmittel- und Benzinpreise beteiligte. Die regelmäßigen Protestaktionen sind von der Regierung verboten worden und die Polizei geht mit Tränengas und Gummigeschossen hart gegen die Demonstranten vor. Besigye muss bis zu seiner Anhörung nach Ostern im Gefängnis bleiben.
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