Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Tschad arrow News arrow Choleraausbruch in West- und Zentralafrika

Choleraausbruch in West- und Zentralafrika

Geschrieben von Eva Kauke   
Donnerstag, 8. September 2011

Während der Osten Afrikas derzeit von der schlimmsten Dürrekatastrophe seit 60 Jahren heimgesucht wird, bedroht nun ein Choleraausbruch vier Staaten in West- und Zentralafrika. Über 1.000 Menschen sind im Tschad, in Nigeria, im Niger sowie in Kamerun bereits an der schlimmen Durchfallerkrankung gestorben. Über 45.000 weitere sollen derzeit an der Cholera erkrankt sein. Diese Zahlen teilte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften am Mittwoch in Genf der Presse mit.

Ausgebrochen ist die Epidemie wahrscheinlich bereits vor vier Monaten im Tschad. Von dort aus hat sie sich auf die Nachbarländer ausgeweitet. Allein im Tschad gab es nach Angaben des Roten Kreuzes in der letzten Woche über 1.400 Neuinfektionen. Die Organisation gab an, dass dort in jedem zweiten Distrikt Fälle von Cholera bekannt seien. Die meisten Todesfälle wurden bisher aus Kamerun gemeldet. Dort erlagen bereits über 500 Menschen der Cholera, also etwa die Hälfte der Menschen, die seit dem Ausbruch an der Krankheit verstorben sind.

Verursacht wird Cholera durch mangelnde hygienische Verhältnisse. Besonders für Kinder ist die Durchfallerkrankung bedrohlich. Innerhalb weniger Stunden kann durch die Austrocknung des Körpers der Tod eintreten. Wird die Cholera jedoch rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, endet die Krankheit keines Falls tödlich. Oft reicht eine einfache Behandlung mit Zucker, Salz und der Versorgung des Körpers mit ausreichend Flüssigkeit aus, um aus der potentiell tödlichen Krankheit eine relativ harmlose zu machen.

Das große Problem im Tschad sowie in den anderen betroffenen Ländern ist der Mangel an Kliniken und Gesundheitszentren, wo die Menschen behandelt werden können, so eine Sprecherin des Internationalen Roten Kreuzes. Die Krankenstationen sind schnell überfüllt, die Kapazitäten aufgebraucht. Viele Menschen sterben auch, weil sie nicht rechtzeitig zu einer Klinik gelangen können. Der enorme Flüssigkeitsverlust durch Erbrechen und Durchfall kann auch für Erwachsene schnell zum Tod durch Austrocknen führen.

Experten befürchten, dass sich die Choleraepidemie in den nächsten Monaten noch weiter ausbreiten wird. In einigen Ländern der Region hat die Regenzeit bereits begonnen, was die Gefahr noch zusätzlich verstärkt.

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel

Zufällige Artikel

Wichtige & offizielle Adressen - Komoren

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

WichtigeAdressen Hier finden Sie alle wichtigen und offiziellen Adressen zu den Komoren.  
weiterlesen ...

Gesundheit - Burundi

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Gesundheit Eine medizinische Versorgung ist in Burundi nur unzureichend gewährleistet. Man darf nicht...
weiterlesen ...

Weitere zufällige Artikel