Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Somalia arrow News arrow UN ruft Hungersnot in Somalia aus

UN ruft Hungersnot in Somalia aus

Geschrieben von Eva Kauke   
Donnerstag, 21. Juli 2011

Bereits seit einiger Zeit wird in den Medien verstärkt über die Dürrekatastrophe im Osten Afrikas berichtet. Die Zahl der von einer Hungersnot bedrohten Menschen wurde von Beobachtern der Vereinten Nationen auf 11 Millionen nach oben korrigiert. Bilder aus dem weltweit größten Flüchtlingslager Dadaab in Kenia erinnern auf erschreckende Weise an die verheerende Hungerkatastrophe in Äthiopien vor sechzehn Jahren. Experten schätzen die aktuelle Lage in Teilen Ostafrikas noch weitaus bedrohlicher ein als damals.

Zehntausende Menschen sind in dieser Region bereits gestorben. An den Folgen von Unterernährung aufgrund der Nahrungsmittelknappheit und der explodierenden Preise für Lebensmittel. Unter den Toten sind vor allem Kinder. Die Trockenheit hat die Ernten in Teilen Somalias, Kenias und Äthiopiens vernichtet. Auf die letzten beiden Regenzeiten haben die Menschen in diesen Gebieten vergeblich gewartet. Die Katastrophe hat sich schon lange angekündigt sagen Experten.

Wie dramatisch die Situation inzwischen ist, zeigen die neuesten Meldungen aus Ostafrika. Die Vereinten Nationen haben in zwei Regionen im Süden Somalias eine Hungersnot ausgerufen. Eine Hungersnot liegt nach der offiziellen Definition dann vor, wenn täglich zwei von 10.000 Menschen aufgrund der Knappheit an Nahrungsmitteln sterben und über 30 % der Kinder an Unterernährung leiden. In Bakool und Lower Shabelle in Südsomalia ist die Lage so dramatisch, dass das Welternährungsprogramm (WFP) von der Planung einer der größten Hilfsaktionen in der Geschichte der Staatengemeinschaft spricht.

In Somalia erschwert die politische Situation zusätzlich die Hilfeleistungen an die Opfer der Dürrekatastrophe. Der Süden des Landes wird von der islamistischen Gruppierung al-Shabaab kontrolliert. Noch bis vor Kurzem unterband die al-Shabaab jegliche Lieferung von Nahrungsmitteln ausländischer Organisationen in das Gebiet. Inzwischen sind Hilfslieferungen erlaubt, nicht zuletzt deshalb, weil auch für die Milizen die Lebensmittel knapp werden.

Das Welternährungsprogramm zieht nun die Möglichkeit in Frage, die Menschen in Südsomalia mittels einer Luftbrücke mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Denn auch eine Infrastruktur in dem vom Bürgerkrieg zerstörten Land ist praktisch nicht vorhanden. Viele Gebiete sind daher nur schwer zu erreichen.

 

 

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel

Zufällige Artikel

Charles Taylors Stellungnahme vor der Urteilsverkündung

Donnerstag, 17. Mai 2012 | Eva Kauke

sierraleone In einer letzten Stellungnahme vor der Urteilsverkündung beteuerte der Ex-Präsident...
weiterlesen ...

Südafrika feiert Tag der Menschenrechte

Mittwoch, 21. März 2012 | Eva Kauke

suedafrika1 Am 21. März wird in Südafrika der Tag der Menschenrechte gefeiert. Erinnert wird an...
weiterlesen ...

Weitere zufällige Artikel