Simbabwe liegt im Süden Afrikas und grenzt an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik. Zusammen mit Sambia bildete Simbabwe früher die englischen Kolonien Nord- und Südrhodesien. Diese waren nach dem Engländer Cecil Rhodes, der auch die Hauptstadt Harares gründete, benannt.
Simbabwe verdankt seinen Namen seinen Ruinenstätten, den „Great Zimbabwe“ – den „großen Steinhäusern“. Diese Bauten stammen von den Bantu, die vor ungefähr 2000 Jahren in Simbabwe lebten und die Vorfahren der Shona sind. Das heutige Staatsoberhaupt Simbabwes ist Robert Mugabe, der das Land diktatorisch regiert und der Bevölkerung große Schwierigkeiten bereitet. Premierminister ist Morgan Tsvangirai.
In dem 390000 km² großen Land leben gut 11,7 Millionen Menschen und somit 30 Einwohner pro km² (Zum Vergleich. In Deutschland sind es 230 pro km²). Ein Großteil der Bevölkerung sind Shona, außerdem leben noch Ndebele und Chewa in Simbabwe. Gesprochen wird offiziell zwar Englisch, meistens aber Shona und Ndebele. Bezahlt wird mit dem Simbabwe-Dollar. In der Hauptstadt Harare wohnen fast zwei Millionen Menschen. Die Stadt liegt 1490m über dem Meeresspiegel und in der Trockensavanne Simbabwes. Das Klima ist hier, wie auch im Rest des Landes subtropisch, also heiß und relativ feucht.
In der Hauptstadt kann man vor allem Museen besuchen, die eigentlichen Attraktionen Simbabwes sind jedoch die Nationalparks. Atemberaubende Landschaften und Naturschauspiele wie die Victoria Fälle begeistern hier jeden. Weite Savannen aber auch dichten Urwald findet man in den verschiedenen Parks. Typisch für Simbabwe sind vor allem der Affenbrotbaum und die Schirmakazie, die in den Trockensavannen und –wäldern wachsen. Hier leben natürlich auch viele afrikanische Tierarten, unter anderem auch das Spitzmaulnashorn, Elefanten, Büffel, Leoparden und Geparden. Der Sambesi beherbergt außerdem noch Nilpferde und Krokodile.
Eine Bootsfahrt auf dem Sambesi gehört sicherlich auch zu den Pflichtstationen einer Simbabwe-Reise. Am Grenzfluss zwischen Simbabwe und Sambia gibt es genug Boote und Schiffe, die Gäste auf eine Fahrt mitnehmen. Vor allem der Victoria Falls Nationalpark ist touristisch schon soweit erschlossen, so dass man mit gutem Service rechnen kann.