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Stehender Gorilla Gorilla ist genervt Fluss am Grenzübergang
Gorilla schämt sich Gorilla blickt zur Seite Gorilla hält sich die Augen zu
Urwald Landschaft Wünsche, die man nicht ausschlägt Rusumu Wasserfall am Grenzübergang
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25. Todestag der Dian Fossey

Geschrieben von Eva Kauke   
Dienstag, 28. Dezember 2010

Genau ein Vierteljahrhundert ist es her, dass die amerikanische Verhaltensforscherin Dian Fossey in den Bergen Ruandas ermordet worden ist. Die Umstände ihres Todes sind bis heute nicht gänzlich aufgeklärt. Auch die Person der Fossey und ihr radikaler Kampf für den Erhalt der Berggorillas bleibt umstritten.

Auf der einen Seite wird über Dian Fossey berichtet, sie sei eine großherzige Frau gewesen, die ihr Leben ganz selbstlos dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Gorillas in Ostafrika widmete. Andere beschreiben die Fossey als eine egozentrische und fanatische Person, die ihre Mitmenschen stets von oben herab behandelte und wenig Verständnis für das Leben der Menschen in ihrer selbst gewählten Heimat Ruanda aufbrachte.

Diane Fossey verbrachte achtzehn Jahre ihres Lebens in ihrem Kamp in den Virunga-Bergen Ruandas. Die Berggorillas wurden in dieser Zeit zu ihrer Familie, während sie sich von den Menschen immer mehr isolierte. Von den Einheimischen wurde sie daher auch „Nyiramacibili" genannt: die Frau, die allein in den Wäldern lebt.

Fossey führte ihren eigenen Kreuzzug zum Schutz ihrer geliebten Menschenaffen. Wurden Mitglieder der Gorillafamilie Opfer von Wilderern, sah sie sich als ihre persönliche Rächerin. Sie ließ die Häuser und Felder der Wilderer niederbrennen und nahm ihnen so die Lebensgrundlage. Bei den Einheimischen stieß Dian Fossey daher verständlicherweise auf wenig Sympathie. Aber auch Kollegen aus dem Bereich der Wissenschaft distanzierten sich mit den Jahren immer mehr von Dian Fossey und bezeichneten sie als zunehmend fatalistisch.

Im Jahr 1932 in den USA geboren, war Dian Fossey bereits als Kind von Tieren fasziniert. Sie begann ein Studium der Tiermedizin, das sie aufgrund schlechter Noten allerdings nie beendete. 1966 erhielt sie im heutigen Kongo (damals Zaire) eine Stelle als Verhaltenstherapeutin bei dem bekannten Anthropologen Louis Leakey. Nur kurze Zeit später musste Fossey Zaire wieder verlassen, da die dortige Situation durch den Bürgerkrieg zu riskant geworden war.

Ihr neues Zuhause wurde die Forschungsstation Karisoke in den Wäldern Ruandas. Dort kämpfte sie mit ihren eigenen kontroversen Mitteln für das Überleben der Berggorillas. Ein Kampf, der wenig Rücksicht auf das Leben der Einheimischen nahm und der ihr schließlich selbst wahrscheinlich das Leben kostete.

 




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