Genozid in Ruanda: War alles ganz anders? |
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Donnerstag, 12. Januar 2012 |
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Hunderttausende Menschen in Ruanda wurden während des Genozid im Jahr 1994 auf brutalste Weise ermordet. Als Auslöser für dieses beispiellose Massaker gilt das Attentat auf den damaligen Präsidenten Juvenal Habyarimana. Nun wurde ein neuer Bericht veröffentlicht, der den Hintergründen des folgenschweren Flugzeugabsturzes auf den Grund geht. Mit überraschenden Ergebnissen.
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Ruanda: Strafe für Drahtzieher des Genozid verringert |
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Donnerstag, 15. Dezember 2011 |
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Im Jahr 1994 wurden in Ruanda innerhalb von 100 Tagen rund 800.000 Tutsi sowie moderate Hutu grausam niedergemetzelt. Einer der Drahtzieher dieses beispiellosen Völkermordes erhielt vor einem Berufungsgericht in Tansania nun eine Strafmilderung. Statt Lebenslänglich muss Oberst Théoneste Bagosora nur 35 Jahre in Haft. Eine Entscheidung, die nicht nur in Ruanda für Entsetzen sorgt. Ruanda: Strafe für Drahtzieher des Genozid verringert weiterlesen... |
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Menschenrechtspreis für Hotelier aus Ruanda umstritten |
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Freitag, 18. November 2011 |
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Paul Rusesabagina, der ruandische Hotelier, auf dessen Geschichte der bekannte Film „Hotel Ruanda“ basiert, hat in Washington den Menschenrechtspreis der Lantos-Stiftung erhalten. Eine Gruppe von Überlebenden des Genozids in Ruanda kritisierte diese Auszeichnung unter anderem mit der Begründung, Rusesabagina habe seine Rolle bei der Rettung von hunderten Menschen in dem Hotel in Kigali als äußerst übertrieben dargestellt. Menschenrechtspreis für Hotelier aus Ruanda umstritten weiterlesen... |
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Ruanda: Babygorilla vor Wilderern gerettet |
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Mittwoch, 10. August 2011 |
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Die Polizei in Ruanda hat drei Wilderer verhaftet, die versucht haben, ein Gorillababy aus der benachbarten Demonkratischen Republik Kongo in das Land zu schmuggeln. Die seltenen Berggorillas leben nur noch im zentralen Afrika und werden von Wilderern als exotisches Haustier oder als Fleischdelikatesse in alle Welt verkauft. Die ruandische Regierung hat den Wilderern den Kampf angesagt.
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Anti-Strohdach-Kampagne in Ruanda: Wenn Fortschritt mehr Schein als Sein ist |
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Donnerstag, 26. Mai 2011 |
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Im Rahmen eines Regierungsprogrammes zur Abschaffung von Strohdächern haben tausende Menschen in Ruanda ihre Häuser verloren. Mit dem Versprechen, für angemessene Unterkünfte zu sorgen, wurden unzählige strohbedeckte Häuser zerstört. Die besagten angemessenen Unterkünfte sind allerdings für den Großteil der Betroffenen nicht vorhanden, was zur Folge hat, dass tausende Ruander – mehrheitlich Mitglieder der ethnischen Minderheit der Batwa – nun gänzlich ohne Dach über dem Kopf dastehen.
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Paul Rusesabagina fordert mehr Rechte für UN-Blauhelme |
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Sonntag, 15. Mai 2011 |
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Paul Rusesabagina, der 1994 während des Völkermords in Ruanda über 1.200 Menschen das Leben rettete, fordert mehr Rechte und Soldaten für die UN-Friedensmissionen. Seiner Meinung nach fehlt es den UN-Blauhelmen an Möglichkeiten, in eskalierten Konflikten effektiv einschreiten zu können und Massaker an der Bevölkerung zu verhindern. Rusesabaginas Taten während des Genozid in Ruanda dienten als Vorlage für den Hollywoodfilm „Hotel Ruanda“.
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Historischer Prozess gegen Kriegsverbrecher aus Ruanda |
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Mittwoch, 4. Mai 2011 |
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Am Oberlandesgerichtshof in Stuttgart beginnt am Mittwoch der Prozess gegen zwei mutmaßliche Kriegsverbrecher aus Ruanda. Von Deutschland aus sollen die beiden Männer zahlreiche Verbrechen und Massaker in der umkämpften Region im Ostkongo in Auftrag gegeben haben. Zum ersten Mal wurde in Deutschland Anklage nach dem Völkerstrafgesetzbuch erhoben, was dem Prozess eine historische Dimension verleiht.
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Prozess gegen ruandischen Ex-Bürgermeister wird fortgesetzt |
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Dienstag, 25. Januar 2011 |
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In Frankfurt steht heute erneut ein ehemaliger Bürgermeister aus Ruanda vor Gericht. Dem 54-jährigen wird vorgeworfen, während des Genozids in Ruanda im Jahr 1994 den Befehl gegeben zu haben, mehrere tausend Menschen brutal zu ermorden. Bisher verweigerte der Mann jegliche Aussage. Die Verteidigung argumentierte bei Prozessbeginn vor einer Woche, dass die Identität des Angeklagten bisher nicht zweifelsfrei festgestellt worden sei.
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25. Todestag der Dian Fossey |
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Dienstag, 28. Dezember 2010 |
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Auch ein Vierteljahrhundert nach ihrem Tod gilt die amerikanische Verhaltensforscherin Dian Fossey als umstritten. Sie kämpfte mit radikalen Maßnahmen um das Überleben der Gorillas in den Bergen Ruandas, was ihr nicht nur die Missgunst der Einheimischen einbrachte, sondern auch die ihrer Kollegen aus der Wissenschaft. Vor 25 Jahren wurde die Fossey unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet. 25. Todestag der Dian Fossey weiterlesen... |
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Ruanda: Gewalt gegen Frauen stoppen |
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Mittwoch, 10. November 2010 |
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Häusliche Gewalt gegen Frauen ist in Ruanda und anderen afrikanischen Ländern ein weitverbreitetes Phänomen. Ruandische Politiker fordern ein konsequenteres Vorgehen gegen diese Form der geschlechtsspezifischen Gewalt und betonen die Schlüsselrolle, die Polizei und Sicherheitskräfte in diesem Kontext innehaben. In Ruanda werden Polizisten speziell geschult und die Polizei hat eine groß angelegte Kampagne gestartet, die das Thema der häuslichen Gewalt gegen Frauen thematisiert.
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Frankreich verweigert Auslieferung |
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Donnerstag, 16. September 2010 |
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Frankreich hat einen Antrag Ruandas auf die Auslieferung von Dr. Egene Rwamucyo abgelehnt. Der Arzt wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht, da ihm eine Beteiligung an dem Völkermord in Ruanda 1994 vorgeworfen wird. Der Richter in Versailles begründete seine Entscheidung mit der Aussage, dass Verdächtige des Völkermords in Ruanda kein faires Verfahren zu erwarten hätten.
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Ruandas Präsident Kagame im Amt bestätigt |
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Mittwoch, 11. August 2010 |
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Paul Kagame bleibt Präsident von Ruanda. Laut offiziellen Angaben erhielt der 52-jährige bei der Wahl am vergangenen Montag über 90 % der Wählerstimmen. Obwohl die Wahl nach außen hin friedlich verlief, bleiben Zweifel an der demokratischen Ausführung. Im Vorfeld wurde mehrfach über Einschüchterungs- und Manipulationsversuche durch die Regierung berichtet. Ruandas Opposition spricht gar von einem "stalinistischen Ergebnis" der Präsidentschaftswahl.
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