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And the winner is... Africa Movie Academy Awards 2012

Geschrieben von Lukas Niemeyer   
Donnerstag, 26. April 2012

Am vergangenen Wochenende hat man in Lagos, Nigeria, für einen Abend die virulenten innenpolitischen Probleme hinter sich gelassen und mit Stars aus fast allen afrikanischen Ländern gemeinsam die Africa Movie Academy Awards (AMAA) gefeiert. Das afrikanische Kino emanzipiert sich in einem rasanten Tempo und die Filmindustrie boomt besonders in Nigeria und Südafrika – aber auch in Kenia und anderen Ländern des Kontinents wird das Geschäft immer professioneller und vielseitiger.

Das hat sich auch bei den AMAA gezeigt – 328 Beiträge aus allen Ecken Afrikas waren dieses Jahr ins Rennen gegangen, 2011 waren es nur 220. Gewinner des Abends war der südafrikanische Film „How to Steal 2 Million“, der mit vier Auszeichnungen geehrt wurde, darunter auch der Preis in der begehrten Kategorie Bester Film. Außerdem wurde der südafrikanische Regisseur Charlie Vundla für seine Regieleistung ausgezeichnet. Terry Pheto erhielt für ihre Rolle in How to Steal 2 Million die Auszeichnung als Beste Nebendarstellerin und der Film konnte auch noch in der Kategorie Bester Schnitt (Garreth Fradgely) punkten.

Ein weiterer Gewinner des Abends war das nigerianische Geschichtsepos „Adesuwa“, welches in Benin spielt und drei Auszeichnungen (Beste Kostüme, Beste Visual Effects und Bester nigerianischer Film) erhielt. Die nigerianisch-südafrikanische Koproduktion „Man on Ground“, der sich mit dem Thema der Fremdenfeindlichkeit befasst, erhielt eine Sonderauszeichnung der Jury, die nur in besonderen Fällen vergeben wird. Der südafrikanische Schauspieler Fana Mokoena wurde mit dem Preis als Bester Nebendarsteller in dem Film bedacht.

Auch wenn Nigeria mit zwölf und Südafrika mit zehn Auszeichnungen die klaren Gewinner des Abends waren, gab es dennoch auch zahlreiche hochwertige Beiträge aus anderen Ländern. Als Bester Schauspieler wurde der Ghanaer Majid Michel gekürt, für seine Rolle in „Somewhere in Africa“. Beste Schauspielerin wurde die Nigerianerin Rita Dominic für ihre Rolle in dem kenianischen Film „Shattered“.

Die Jury, in der auch die deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin Dorothee Wenner saß, lobte die große Anzahl und die hohe Qualität der eingereichten Filme. Die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnungen in den einzelnen Kategorien sei häufig sehr knapp gewesen. Wie nie zuvor erzählen die Filme echte Geschichten, auf eine inspirierte, reflektierte und von den Menschen getragene Weise, so die Jury.

 

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