Hotline für ReiseanfragenBitte hier klicken
Die Reiseexperten unseres Partner-Reisebüros beraten Sie gerne telefonisch unter 01805 - 900 456 21569. (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Cent/Min. mobil)


Libyen arrow News arrow Libyen: Tripolis unter Beschuss

Libyen: Tripolis unter Beschuss

Geschrieben von Eva Kauke   
Sonntag, 24. Juli 2011

Seit Wochen herrscht im Kampf der Rebellen gegen die Anhänger des Diktators Muammar al-Gaddafi in Libyen eine Pattsituation. Beide Seiten gewinnen und verlieren die Kontrolle über strategisch wichtige Städte wie Brega im Osten des Landes. Trotz der militärischen Unterstützung aus dem Westen ist es den Aufständischen in Libyen bisher nicht gelungen, sich gegen die Truppen des Diktators durchzusetzen.

Die Staaten, die sich an der militärischen Offensive in Libyen beteiligen, haben ihren Einsatz in den vergangenen Tagen erneut erhöht. Am Wochenende wurden zahlreiche Bombeneinschläge durch Kampfflugzeuge der Alliierten verzeichnet. Aus der Hauptstadt Tripolis wurden allein am Samstag mindestens sechs Explosionen gemeldet. Ziel der Angriffe war hauptsächlich das Militärdepot Gaddafis im Süden der Stadt. Nach Angaben der Regierung in Tripolis seien bei den Angriffen mehrere Zivilisten ums Leben gekommen. Weitere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

Akteure der militärischen Offensive zur Unterstützung der Rebellen im Kampf gegen den Diktator Gaddafi sind seit deren Beginn im März vorrangig Frankreich und Großbritannien. Nun zieht auch die USA einen verstärkten Einsatz in Erwägung. Nach bisher unbestätigten Angaben der Zeitung „Los Angeles Times“ wollen die USA die Rebellen durch Drohnen und weitere Waffenlieferungen unterstützen, um dem Dauerpatt ein Ende zu bereiten.

Sämtliche Versuche seitens der westlichen Alliierten, mit dem Diktator in Verhandlungen zu treten, sind bisher gescheitert. Zuletzt hatten sich Delegierte der US-Regierung zu Gesprächen mit Vertretern aus Tripolis getroffen. Die Mitgliedsstaaten der Libyen-Kontaktgruppe, einem Bündnis der an der militärischen Offensive beteiligten Länder, machen den Rücktritt Gaddafis zur Bedingung.

Gaddafi selbst lässt dagegen keine Gelegenheit ungenutzt um der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass diese Möglichkeit für ihn unter keinen Umständen in Frage kommt. In einer Audiobotschaft, die unmittelbar vor den schweren Angriffen auf die Hauptstadt Tripolis am Samstag ausgestrahlt wurde, verhöhnte Gaddafi die Bevölkerung Tunesiens und Ägyptens, die ihre verhassten Diktatoren durch anhaltende Proteste ins Exil gezwungen haben. Durch ihre Proteste hätten sie das eine Regime lediglich durch ein anderes ersetzt.

 




Meistgelesene Artikel

Klima & beste Reisezeit - Namibia

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

klimatabelle-temperatur-namibia Das Klima in Namibia lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen. Der Süden des...
weiterlesen ...

Klima & beste Reisezeit - Seychellen

Dienstag, 7. April 2009 | Mario Herbst

Klima Auf den Seychellen herrscht tropisch wechselfeuchtes Klima. Wechselfeuchtes Klima bedeutet, dass...
weiterlesen ...

Weitere meistgelesene Artikel

Neueste Artikel

REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel

Mittwoch, 29. Februar 2012 | Lisa Paula

article thumbnai REISEANGEBOTE jetzt NEU bei Afrika Travel: tolle Reiseangebote warten auf Sie! Finden Sie...
weiterlesen ...

Rundreise im südlichen Afrika

Sonntag, 27. November 2011 | Christian Maurer

suedafrika1 Afrika hat mich schon immer fasziniert. Nur die Entscheidung, in welchen Teil dieses riesigen...
weiterlesen ...

Weitere neue Artikel

Zufällige Artikel

Elfenbeinküste: Gbagbo stellt sich stur

Montag, 3. Januar 2011 | Lukas Niemeyer

elfenbeinkueste Der Noch-Präsident der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, hat angekündigt, weiterhin...
weiterlesen ...

Marzouki ist neuer Präsident von Tunesien

Dienstag, 13. Dezember 2011 | Eva Kauke

tunesien Knapp ein Jahr nach dem Sturz des Diktators Ben Ali hat Tunesien einen neuen Präsidenten....
weiterlesen ...

Weitere zufällige Artikel