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Nationalparks - Kongo (Dem. Rep.)

Nationalparks.gif Die Demokratische Republik Kongo konnte die letzten Jahre nicht unbedingt mit positiven Meldungen punkten. Der jahrelang andauernde Bürgerkrieg und die Unruhen haben dem Land ein Negativimage beschert.

Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo

Dass der Kongo aber eine einzigartige Natur und noch viel mehr zu bieten hat, ist den meisten Menschen leider unbekannt. Aufgrund des Bürgerkriegs in Kongos Osten ist es momentan jedoch leider unmöglich, diesen Teil des Landes zu bereisen. Die meisten der Nationalparks sind jedoch nicht von den Auseinandersetzungen betroffen. Das andere Problem ist jedoch, dass die Infrastruktur des Landes so stark vernachlässigt ist, dass es schwer ist, viele Nationalparks zu erreichen (in der Trockenzeit sollte dies aber mit einem guten Geländewagen möglich sein).

Mit sechs Nationalparks hat der Kongo einiges an Naturschutz in die Wege geleitet. Einer der schönsten Parks ist der Garamba-Nationalpark, der auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes steht. Im Park leben nach Schätzungen auch noch etwa 30 Breitmaulnashörner, die mittlerweile mit zu den seltensten Großwildarten ganz Afrikas zählen. Vor allem die unkontrollierte Wilderei könnte bald dazu führen, dass auch die letzten Exemplare hier geschossen werden. Der Park liegt im Norden des Kongo und diente vielen Flüchtlingen aus dem Sudan als Refugium während der Kämpfe dort.

Der Okapi-Nationalpark liegt inmitten des tropischen Regenwaldes. Hier haben viele Waldbewohner einer Rückzugsmöglichkeit gefunden. Unter anderem gibt es hier die sehr selten gewordenen Waldelefanten. Das namensgebende Tier, das Okapi, eine Waldgiraffe, ist hier neben zahlreichen weiteren Säugetierarten auch vertreten.

Von hoher Bedeutung ist auch der Virunga-Nationalpark. Er liegt in der Grenzregion zu Ruanda und Uganda und besteht aus einer bergigen Regenwaldlandschaft. Das Virunga-Gebirge ist vulkanischen Ursprungs. In den verborgenen Tälern dieser Region lebt die Hauptattraktion dieses Areals, die Rede ist vom Berggorilla des Kongo.

Diese seltene Menschenaffenart konnte sich hier bewahren und steht unter strengem Schutz. Bekannt geworden ist diese Art und dieser Teil Afrikas durch die Wissenschaftlerin Dian Fossy, die jahrelang mit den sanften Riesen in den Bergen des Virungagebirges gelebt hat. Viele Dokus über Kongos Tierwelt wurden hier schon gedreht.

 




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